Nördlich der A24

„Das Eselein“

Im Rahmen der „Kultur auf Dorf-Tour“ kommt die Puppenspielerin Barbara Messerschmidt am Sonnabend, 20. Januar, nach Klinkrade. In der Sporthalle Am Schäferkaten 4 führt sie das Stück „Das Eselein“ auf. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei. Frei nach den Gebrüdern Grimm präsentiert Messerschmidt die Geschichte einer Königin, die statt eines Kindes ein Eselein zur Welt bringt. Die Mutter will es zunächst ersäufen, was der Vater jedoch nicht zulässt. Dieser sieht in dem „Kind“ seinen Erben. Das „Eselein“ wiederum erweist sich als erstaunliches Wesen. Es entwickelt eine besondere Freude an der Musik und lernt trotz seiner Eselsfüße das Spiel der Laute… Mit ihrer Bühne erweckt Barbara Messerschmidt ihre selbstgebauten Puppen zum Leben. Dabei geht sie mit feinem …

Südlich der A24

„Echt verboten“

Rotzfrech, der Mann – und immer für eine Überraschung gut. Diesen Ruf hat sich Zeit seines Lebens Joachim Ringelnatz erarbeitet. Von seinem Scharfsinn, seinem Humor und seiner Hintergründigkeit können sich am kommenden Sonnabend, 20. Januar, die Besucher des Amtsrichterhauses Schwarzenbek. Ab 19.30 Uhr bittet dort der Schauspieler Achim Amme – bekannt durch Auftritte im Tatort, Großstadtrevier und Bella Block – unter dem Motto „Echt verboten“ zu einer literarischen Begegnung mit dem Schriftsteller. Musikalisch begleitet wird er dabei von Ulrich Kodjo Wendt, der unter anderem Filmmusiken für den Regisseur Fatih Akin geschrieben hat. Joachim Ringelnatz wurde am 7. August 1883 in Wurzen beboren. Er betätigte sich als Schriftsteller, Kabarettist und Maler. Bekannt wurde er in der Zeit der Weimarer Republik mit …

Blitzlichtgewitter

Weihnachtsoratorium Ratzeburger Dom - Übungsimpressionen/ Fotos: Privat

Auf einen Schnack

Töverkraam

De Daag twüschen de Johren sünd heel besünners. As wöör de Tiet de Huut wesseln. Vun düsse magische Week, de nich mehr dat ole un dat nie’e Johr noch nich is, sünd en ganzen Dutt averglöövsche Geschichten överbleven. As weer in de Daag twüschen Wiehnachten un Niejohr de Wand twüschen Wirklichkeit un Töverkraam dünner as sünst. As wenn dor wat insickern dee in uns Alldag, dat wi anners buten hollen doot. Bi uns in’n Noorden vertellt se sik de Geschicht vun Wotans Rieder, de sik in de Wäsche verfangen un hangen blieven doot. Dorwegen schall een se twüschen de Johren ok nich an de Lien ophangen. Wobi mi dat al as Kind nieschierig maakt hett – to geern harr ik …

Vorfahrt für die Jugend

Eine Eule für Sophie

Für ihr großes Engagement haben die Stadt Mölln und die Gemeinschaftsstiftung Mölln Sophie Pasenau von der Kultur Community – dem Jugendbeirat der Stiftung Herzogtum Lauenburg – mit dem Jugendehrenamtspreis 2018 ausgezeichnet. Die junge Studentin der Sozialpädagogik beteiligt sich seit Jahren an der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen wie dem Möllner Stadtspiel, dem Pegasus Festival, Jugendfreizeiten sowie politischen Aufklärungsprojekten. In seiner Laudatio würdigte Wolfgang Engelmann, Vorsitzender der Gemeinschaftsstiftung Mölln, Sophie Pasenaus Organisationstalent und ihre Fähigkeit, sich auf Themen zu fokussieren. Beides nutze sie, um sich für die Interessen ihres Umfelds einzusetzen. Sie sei eine „rundum würdige Preisträgerin“. Sophie Pasenau nahm aus den Händen von Bürgervorsteherin Lieselotte Nagel (Gemeinschaftsstiftung Mölln) die Eule und ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro in Empfang. …

Ausstellungen

„Wollte zeigen, dass diese Frauen schön sind“

Diagnose Brustkrebs. Die Mutter eines Mitschülers von Melina Waliczek ist daran erkrankt. Mit Bewunderung hat die 18-Jährige in den zurückliegenden Wochen und Monaten beobachtet, wie positiv sie damit umgeht. „Sie sagt einfach, das Leben geht weiter.“ Dank dieser Haltung gehe es ihr gut, auch wenn der Krebs noch nicht geheilt sei. Ungeachtet dessen treibt die junge Frau die Frage um, was diese tückische Krankheit mit den Betroffenen macht und wie man sie unterstützen kann. Eine Antwort suchte und fand sie in ihrer Kunst. Melina Waliczek hat Porträts von 18 krebskranken Frauen fotografiert. Die Aufnahmen sind ab dem 15. Januar im Möllner Stadthauptmannshof zu sehen. „Ich wollte zeigen, dass diese Frauen, auch wenn sie ihre Brust verloren haben, schön sind“, sagt …

Aus der Stiftung

Was ist heute alles Theater?

Mit den Brettern, die die Welt bedeuten, beschäftigen sich Hans und Heidrun Kuretzky im Rahmen des ersten Kunstgespräches im Jahr 2018. Am Dienstag, 16. Januar, hat das Ehepaar dafür den Schauspieler Sven Simon und den Psychologen Ottmar Sebelin in seine Borstorfer Werkstatt eingeladen. Was ist heute alles Theater – wollen sie von ihren Gästen wissen? Und was kann das traditionelle Theater in der modernen Mediengesellschaft noch leisten? Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Für die Kuretzkys beschränkt sich die Bühne längst nicht mehr auf den Raum des Theaters. Sie sehen heute auch in Politik, Wirtschaft und in den Medien Schauspieler am Werk, die sich unterschiedlichster Plattformen bedienen. Wie beurteilt Sven Simon das, der seit 1983 Schauspieler …

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