Nördlich der A24

Musikalische Lobpreisungen

Orgelwerke aus mehreren Jahrhunderten erklingen am kommenden Sonnabend, 28. April, in der Möllner St. Nicolai-Kirche, wenn Kantor Thimo Neumann sich den sogenannten „Magnificat-Vertonungen“ widmet. Das Konzert beginnt um 19 Uhr. Bei den Orgelwerken handelt es sich um Stücke, der Ausgangspunkt die alte Gregorianische Melodie des „Magnificats“ ist. Mit den Worten „Magnificat anima mea Dominum“ (Übersetzt heißt das: „Meine Seele preist den Herrn“.) beginnt auf Lateinisch der Lobgesang Marias. Berühmte Komponisten wie beispielsweise Dietrich Buxtehude vertonten diese Melodie in einer großen Orgelfantasie. Auch romantische Komponisten beziehen sich darauf. Wie etwa Josef Gabriel Rheinberger im Lobeshymnus seiner vierten Orgelsonate. Auch der große Meister – Johann Sebastian Bach – hat aus dem „Magnificat“ eigene Werke abgeleitet. Auch diesen widmet sich Thimo Neumann im …

Südlich der A24

„Freude, schöner Götterfunken“

Im Rahmen der diesjährigen Europawoche lädt Kantor Markus Götze zusammen mit der Europa-Union Schwarzenbek am Sonntag, 29. April, zum Europäischen Orgelkonzert in die St.-Franziskus-Kirche (Schwarzenbek) ein. Los geht es um 18 Uhr. Zu hören sind unter anderem Werke von Charles John Stanley (England), Johann Sebastian Bach (Deutschland), Louis James Alfred Lefébure-Wély (Frankreich) und Girolamo Frescobaldi (Italien). Der Eintritt ist frei. Markus Götze wird das diesjährige Konzert mit dem „Prélude“ aus dem „Te Deum“ von Marc-Antoine Charpentier eröffnen. Es ist auch bekannt als „Eurovisionsmelodie“. Diverse kleinere Stücke, gespielt an der Truhenorgel, werden sich im Programm anschließen. In der Pause bieten die Mitglieder der Europa-Union Schwarzenbek den Konzertbesuchern einen leckeren Snack und Getränke an. Eine gute Gelegenheit, um miteinander ins Gespräch zu …

Blitzlichtgewitter

"Wanted: Junge Autor*inn*en* - Preisverleihung im Amtsrichterhaus/ Fotos: kulturportal-herzogtum.de

Auf einen Schnack

Endlich Fröhjohr

Dit Johr hett dat veel to lang duurt, bet de Wintertiet vörbi weer. Ümmer wedder Regen, Küll un Snee un en kunn nix in ´n Goorn anfangen! Man nu explodeert de Natuur un wi köönt gor nich so flink kieken, dat wi beleevt, woans de Knuppen vun Büsch un Bööm opplatzt un de Natuur gröön un bunt warrt. För mi hett dat Fröhjohr mit dree Planten to doon. An eersde Stell steiht de Slötelbloom. Fröher geev se dat in so vele Wischen, wo dat ganze Rebeet geel lüchen dee un wi as Kinner so vele plückt hebbt, dat wi de velen Stengels kuum mit de Hannen ümfaten kunnen. Dunn stünnen se ok noch nich ünner Schutz. Ton Glück heff ik …

Vorfahrt für die Jugend

Stiefel schnüren, Stimme ölen

Sie tun es wieder, die Jungs und Mädels der Kultur-Community – sie lassen es in Mölln ordentlich krachen. Am 12. Mai heißt es ab 14 Uhr: Stiefel schnüren zum Tanz und Stimme ölen zum Mitsingen für das Pegasus-Open-Air-Festival 2018. Wer will, darf selbstverständlich auch springen und grölen. Für den musikalischen Stoff am neuen Festivalstandort – am Ziegelsee 1 in Mölln – sorgen die Bands „Fuck Art, Let´s Dance“, „The Gums“, „Enlaced By Tempest“, „Backbord“, „Monkeys on Moon“, „B104“, die Lokalmatadore von „About Blank“ und die Songschreiberin „Smalltownsnitch“. Die wohl bekannteste Combo ist „Fuck Art, Let´s Dance“, deren Songs von einer breiten Fangemeinde auf Youtube geklickt werden. Die Hamburger Band spielt Indie-Pop mit Gitarren- und Synthesizer-Sound und verweigert sich dabei jedweden …

Ausstellungen

Des Künstlers „Kritischer Kalender“

Im Rahmen ihrer Jahrestagung lädt die A. Paul Weber-Gesellschaft am Sonnabend, 28. April, um 10 Uhr zu einer Gesprächsrunde mit Zeitzeugen ein. Dabei geht es um „A. Paul Weber – persönlich“. Moderator ist Dr. Helmut Brüggmann, 1. Vorsitzender der Gesellschaft. Anlass der Gesprächsrunde ist der 125. Geburtstag des Malers und Graphikers. Veranstaltungsort ist das A. Paul Weber-Museum am Domhof 5 in Ratzeburg. Weiterer Höhepunkt der Jahrestagung ist am 28. April um 15 Uhr die Eröffnung der Sonderausstellung „A. Paul Webers größtes Projekt: Der „Kritische Kalender“. Zur Einführung spricht Museumsleiter Dr. Klaus J. Dorsch. Ab 17 Uhr liest dann Dr. Hans-Jörg Bettelhäuser ausgewählte Texte aus den „Kritischen Kalendern“. Musikalisch umrahmt wird das Ganze von Niels Rathje (Gitarre). Am Sonntag, 29. April, …

Aus der Stiftung

„Platt för hüüt un morgen“

Dass sich die niederdeutschen Autoren mit ihren Geschichten nicht hinter ihren Kollegen der deutschen Gegenwartsliteratur verstecken müssen, demonstrieren sie am Sonnabend, 26. Mai, im Möllner Stadthauptmannshof. Dort stellen sie dem Publikum unter dem Motto „Platt för hüüt un morgen“ einige ihre Werke vor. Gelesen wird ab 10 Uhr. Der Eintritt ist frei. Veranstalter des Autorentreffens sind die Stiftung Herzogtum Lauenburg und das Zentrum für Niederdeutsch (ZfN) in Holstein. „Kannst keen Platt – fehlt di wat!“ Plattdeutsch – die Regionalsprache des Nordens – gehört zur Heimat wie Matjes und Lübecker Marzipan. Zahlreiche Musikgruppen und Liedermacher benutzen engagiert die Sprache, die längst ihr verstaubtes Kleid einer alten Bauernsprache abgelegt hat und höchst modern daherkommt. Und wie steht es um die Schriftstellerei? Seit …

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