LKV-Kunstreihe: Malerei und Keramik

Die beiden Künstlerinnen Frieda Knapp und Sabine Egelhaaf stellen in Mölln im Museum erstmals in einer Doppelausstellung aus.

(gh) Mölln – Der Lauenburgische Kunstverein und das Möllner Museum setzen in diesem Jahr die bekannte Ausstellungsreihe Malerei und Keramik  mit den Arbeiten zweier Frauen aus Berlin und Mustin fort. Seit der Gründung des LKV vor 31 Jahren ist diese Ausstellungsreihe zu einem festen Bestandteil des hiesigen Kulturlebens geworden, die nicht lokal bekannt wurde, sondern auch bei Keramiksammlern aus ganz Deutschland Beachtung findet.
Zur Ausstellungeröffnung am Sonntag, 18. Oktober, (11.30 Uhr) auf der Ratsdiele des Möllner Museums sind alle Kunst- und Kulturinteressiert herzlich eingeladen. Es erscheint ein Katalog sowie Editionen von Keramikschälchen und kleinen Papierarbeiten. Die Galeristin Susanne Burmeister führt in die Ausstellung ein. Musikalische Umrahmung: Hidehisa Edane auf der Posaune.

In diesem Jahr stellt Sabine Egelhaaf Keramikobjekte aus, die in den letzten Monaten in ihrer Werkstatt entstanden sind. Es handelt sich um die Technik des „Schwarzbrandes“ einer sauer-stoffreduzierten Brenntechnik im Holzbrandofen, die zu einer tiefschwarzen Oberfläche bei der gebrannten Keramik führt. In Verbindung mit der einfachen, klaren Formgebung entstehen Objekte, die fast wie archäologische Artefakte einer vergangenen Kultur wirken.
Einen reizvollen Kontrast dazu bildet die Malerei von Frieda Knapp aus Berlin. Ihre farbintensive Malerei entsteht auf Papier und Leinwand – und spiegelt ihr großstädtisches Lebensumfeld genauso wie die Beschäftigung mit Stillleben mit Pflanzen. Frida Knapp löst ihre Motive in farbintensive Strukturen und Flächen auf, die zuweilen eine starke Tiefenwirkung erzeugen. Die Ausstellungreihe wird von der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg unterstützt.