Aus den Glanzzeiten des Betriebssports

Neun Betriebssportgemeinschaften gab es vor gut 50 Jahren in Büchen – einen Blick auf deren Glanzzeiten wirft im November und Dezember 2015 eine Ausstellung mit vielen Fotos in der Priesterkate. Das Café hat am 1. und 8. November geöffnet.

Büchen – „Glanzzeiten des Betriebssports in Büchen. Ein Rückblick auf die Büchener Gründungsjahre“ heißt die November-Präsentation im Kulturzentrum Priesterkate in Büchen-Dorf. Claus Wollf hat die Ausstellung zusammengestellt. „Auf den zahlreichen Fotos werden sich so manche der damals Aktiven und auch viele bekannte Büchener wiedererkennen“, so Kulturpfleger Dr. Heinz Bohlmann. Als kraftspendende Besuchstage bieten sich der 1. und 8. November an – an diesen Sonntagen hat das Café in der Priesterkate jeweils von 13 bis 18 Uhr geöffnet, Karin Borchers aus Schulendorf reicht dann ihre leckeren hausgemachten Torten.
Wie Dr. Bohlmann berichtet, entwickelten sich Ende der 1960er-Jahre Betriebssportgruppen und -vereine in Büchen fast explosiv. Ursache war das Wachstum der Industriebetriebe. Zum Kader der Büchener Betriebssportgemeinschaften gehörten die Firmen Tuchenhagen, Damaschke, Lemke und Blohm sowie das Zollkommissariat, der Bundesgrenzschutz, die Feuerwehr, der Schützenverein und der Eisenbahner-Sportverein. Diese veranstalteten regelmäßig Wettkämpfe. Zwischen den Teilnehmern entstanden Freundschaften, die teilweise noch heute bestehen. Mit dem Wandel der Firmenstrukturen reduzierten sich die sportlichen Aktivitäten nach den 70er-Jahren mehr und mehr. Die Ausstellung in der Priesterkate erinnert an die Gründungsjahre und die Glanzzeiten des Betriebssports mit einer großen Vielfalt an Sportarten.
Im Dachgeschoss der Priesterkate finden Besucher die Dauerausstellung zur Geschichte der innerdeutschen Grenze und zur Geschichte der Stecknitzfahrt („nasse Salzstraße“). Auch diese kann während der Öffnungszeiten des Cafés besichtigt werden. Gruppen und Schulklassen können sich auch anmelden und eigene Termine vereinbaren.