Neuer Roman von Autor Christoph Ernst

"Im Spiegellabyrinth" (Hallenberger Media-Verlag) stellt Christoph Ernst in 19 Erzählungen Themen wie Vertreibung, Exil, Liebe und Sehnsucht nach Normalität vor.

Von Brigitte Gerkens-Harmann
Klein Zecher/Hamburg – Der Autor Chr. Ernst sagt zu seinem neuen Werk:"Das Spiegellabyrinth" skizziert die Nachwehen gestriger Wirklichkeit, die Narben und Erinnerungen, die Menschen prägen. Egal ob in Hamburg, New York oder Tel Aviv. In 19 Erzählungen umkreist der Roman die Echos des Krieges, berichtet über Vertreibung und Exil, Ringen von Vater und Sohn um Verstehen der Vergangenheit und das Scheitern einer Liebe, die zwischen Schuld, Sühne und der Sehnsucht nach Normalität strandet. Es ist die subjektive Chronik einer westdeutschen Nachkriegsjugend, eine Collage, die Erinnertes und Erlebtes zu einem Prisma verschiedener Ebenen und Erzählstränge verwebt. Dabei geht es traurig, amüsant, grotesk und nur selten nostalgisch zu."
Im Spiegellabyrinth, Taschenbuch, 212 S., Hallenberger Media-Verlag, 9,99 Euro.
Informationen über den Autor:
Christoph Ernst, geboren 1958, studierte in Hamburg und New York Geschichte. Später arbeitete er als Kulturmanager, Journalist und Dozent. Nach längerem Berlinabstecher (1988-2001) lebt er heute in Hamburg und Klein Zecher. Er malt und unterrichtet kreatives Schreiben. Neben Sachbuchtexten hat Ernst Kurzgeschichten und mehrere Krimis veröffentlicht. Zuletzt erschien Herbst 2012 sein Roman „Dunkle Schatten“ bei Pendragon. 2010 brachte der NDR seinen Krimi ‚Kein Tag für Helden’ als zweiteiliges Hörspiel. 2012 wurde sein Theaterstück „Tahoma – die lange Reise ans Ende der Nacht“ (entstanden in Zusammenarbeit mit Tony Tonagel und Hilkka Zebothsen) von Angela Bertram und der „Cumpaney“ bei Mölln uraufgeführt.
Mehr von und über Christoph Ernst finden Sie auch unter www.blutiger-ernst.com.