„Medaille für treue Arbeit“ für Christa Heise-Batt

Große Ehrung für Plattschnackerinnen, die auch in der Region bestens bekannt sind: Hamburg würdigt 27 Jahre Ehrenarbeit für „Die Wendeltreppe“

Hamburg/Mölln – „Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg verleiht Frau Christa Heise-Batt in dankbarer Anerkennung Ihrer Verdienste um das Gemeinwohl "Die Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes in Bronze“ so steht es in der Urkunde von Olaf Scholz, Präsident des Senats.
Überreicht wurde die Auszeichnung Ende November von der Vertreterin der Kulturbehörde Elke Westphal. Neben Christa Heise-Batt erhielt auch Marion Muschter die Medaille, die den jahrelangen Einsatz der beiden Frauen für das literarische Kabarett „Die Wendeltreppe“ würdigen soll.
Bereits seit 1946 gibt es die kulturelle Veranstaltung, die sich der Kleinkunst in Vortrag und Musik verschrieben hat. Viele Künstler, die hier ihre ersten Schritte auf einer Kleinkunstbühne begonnen hatten, wurden später zu großen Stars. Gern erinnert sich Christa Heise-Batt an Gabriel Laub, Siegfried Lenz, Hans Scheibner oder Wilhelm Wieben. Angefangen hatte alles im Konversatorium Othmarschen. Dort war der Veranstaltungsort nur über eine Wendeltreppe zu erreichen. Nach verschiedenen Aufführungsorten in Hamburg wurde für viele Jahre der „Fleetenkieker“ im Patriotischen Gebäude Heimat der „Wendeltreppe“. Jetzt ist man bereits seit langem im PARLAMENT des Hamburger Rathauses (früher Ratsweinkeller) zu Gast. Jeweils zweimal im Monat laden die Iniiatoren zu Veranstaltungen ein: Lesungen, Satire, Kabarett, Musik. Dabei findet auch Plattdeutsches seinen Platz.
Ehrenamtlich kümmern sich Marion Muschter und Christa Heise-Batt als 1. und 2. Vorsitzende des Vereins seit über 25 Jahren darum, dass die Besucher ein abwechselungsreiches und anspruchsvolles Programm geboten bekommen. Die Stadt Hamburg bedankt sich deshalb mit der Auszeichnung für ihr ehrenamtliches Engagement, das wesentlich zum kulturellen Reichtum der Hansestadt beiträgt.
(www.kabarett-wendeltreppe.de)