Kabarett und Jazz im kTS

Am 9. Jazz, am 12. Kabarett: Mit den zündenden „Hot Reeds & Rhythm“ und der Profi-"Sabbeltasche" Jochen Malmsheimer eröffnet das kleine Theater Schillerstraße (kTS) in Geesthacht im Januar das neue Jahr.

Geesthacht – Im beliebten Jazzclub im Studio ist am Samstag ab 20.30 Uhr“Classic Jazz – Carribian Music“ angesagt. Die Band Hot Reeds & Rhythm verspricht sinnlichen Swing, robusten New-Orleans-Jazz, Blues und Boogie mit Power und Ausflüge in kreolische und karibische Klangwelten. Es spielen die Hamburger Jazzgrößen Günther Liebetruth (Klarinette, Gesang) und Ralf Böcker (Sopransaxophon, Tenorsaxophon, Altsaxophon, Klarinette), Gregor Kilian (Klavier) und Nils Conrad (Drums). Sie haben große Erfahrung und schon vielfach mit namhaften international anerkannten Jazzmusikern gearbeitet.

Spaßig dürfte es am Dienstag, 12. Januar, ab 20 Uhr mit Jochen Malmsheimer werden. „Wenn Worte reden könnten“ heißt sein Kabarettprogramm. Karten (Eintritt 23,10 Euro) gibt es in Geesthacht beim kTS (Tel. 04542 / 779 79), bei Zigarren-Fries und überwww.reservix.de.

Malmsheimer (* 1961) stammt aus Essen, brach nach eigenen Angaben ein Studium der Germanistik und Geschichte erfolgreich ab, um Buchhändler zu lernen, gab nebenbei „Tresenlesungen“. Seit dem Jahr 2000 ist der preisgewürzte Kabarettist nun solistisch im Einsatz. Mit „Wenn Worte reden könnten oder 14 Tage im Leben einer Stunde“ und sechs weiteren Programmen eroberte er sich zuerst das Ruhrgebiet, wurde er im Radio gesendet und trat endlich auch im Fernsehen in Erscheinung (u. a. in der „Anstalt“).

„Das Geschäft des Sprechens, von fast jedermann ahnungs- und schamfrei in einer jeglichen Lebenslage schwunghaft betrieben, ist ein komplizierteres, als man gemeinhin ahnen möchte. Hier wird klar, warum. Und vielleicht gereicht’s, nach dem Hinhören, in Hinkunft zum liebevolleren Umgang mit Wort und Klang“, so Jochen Malmsheimer zu seinem Programm, das schonungslose Offenheit verheißt – dazu allerlei Fragen und Worten. Der Wortkünstler geht u. a. einer möglichen Verbindung zwischen Junge und Mann nach, präsentiert eine Bedienungsanleitung fürs Gastgewerbe, definiert über die nordrhein-westfälische Umweltministerin und ihre Hundeverordnung die „Höhn-Angst“ neu und wird dem Publikum auch in seine Sitzoper „Er rückt die Maak nich‘ raus!“ in <G> reinhören lassen. Und natürlich wird er am Ende nicht verborgen lassen, was geschähe, wenn Worte reden könnten …