“Ljus I mörker”

Skandinavische Folkmusik der besonderen Art erlebten über 80 Besucher im stimmungsvoll erleuchteten Saal im Stadthauptmannshof-Ensemble in Mölln.

(gh) Mölln – Der Folk-Club Mölln und die Stiftung hatten für das erste Konzert im neuen Jahr Künstlerinnen aus dem hohen Norden verpflichten können. „Ursprünglich hatten wir ein Trio erwartet. Nun treten Agnethe Christensen und Elizabeth Gavern als Duo auf. Die dritte Musikerin ist erkrankt.“ Moderator Jörg-Rüdiger Geschke, Mitglied im Folk-Club und im Vorstand der Stiftung, sagte dies zu Beginn des Konzertabends.
Geboten wurden von den beiden Spezialistinnen für Alte Musik ein Programm mit dem verheißungsvollen Titel: „Licht in der Dunkelheit“ (“Ljus I mörker”). Angelehnt an die Kompositionen der Renaissance- und Barockmusiker spielten und sangen Agnethe Christensen (Gesang, Zitherinstrumente Kantele und Gusli) und die gebürtige Amerikanerin Elizabeth Gavern (Gesang, mittelalterliche Fiedel) kontemplative Weisen, die die dunkelste Zeit des Jahres erfüllen und erhellen sollen. Das Repertoire der Skandinavierinnen umfasste jahrhundertealte Winter- und Weihnachtslieder aus Schweden und aus schwedischen Siedlungen in der Ukraine und Estland.
In launiger Form morderierten die beiden Künstlerinnen durch das Programm. Sie berichteten von den Liedinhalten aber auch von ihren außergewöhnlichen Instrumenten. Sie sind Spezilistinnen für das Genre des „Nordic Folk“.
Mit zwei weiteren hochkarätigen Konzerten geht es bei den Freunden der anspruchsvollen Folkmusik in den nächsten Tagen weiter: Am Sonnabend 16. Januar, kommt das Folk-Trio „ARK“ in die Lohgerberei. Am Freitag, 22. Januar, hat sich die Gruppe „Grenzgänger“ angesagt. Das Radiokonzert mit dem Deutschlandradio Kultur wird im Festsaal des Stadthauptmannhofs geplant. Das Programm heißt: “Und weil der Mensch ein Mensch ist“. (s. dazu Kulturtipps).