„Judas“

In St. Petri in Ratzeburg kommt ein monologisches Theaterstück am 12. Februar zur Aufführung.

Ratzeburg – Als „Stoff zum Nachdenken“ in der Passionszeit am Freitag, 12. Februar (19.30 Uhr), ist es dem Kirchengemeinderat St. Petri in Ratzeburg gelungen, den bekannten Schauspieler, Hartmut Lange, mit seinem monologischen Theaterstück für eine Aufführung in St. Petri zu gewinnen. Hartmut Lange lebt in der Lübecker Altstadt und ist ein renommierter Schauspieler, der seit vielen Jahren freischaffend für Bühne, Film und Fernsehen tätig ist. Fernsehzuschauer haben ihn in Folgen von „Derrick“, „Tatort“, „SoKo Wismar“ und „Küstenwache“ erleben können.
Zum Stück:
Judas erscheint in unserer Gegenwart, um seine Geschichte zu erzählen – nicht bloß, um seinen Namen reinzuwaschen, denn er steht ohnehin unauslöschbar für Verrat. Ist es der Versuch eines Schuldbekenntnisses, oder eher der Rechtfertigung? Was waren die Gründe, die hinter seinem Tun standen? Wie wäre die folgenreichste Geschichte des christlichen Abendlandes weitergegangen, wenn er Jesus nicht verraten und falsches Zeugnis abgelegt hätte?
In den Dramen der flämischen Autorin Lot Vekemanns geht es immer um existenzielle Themen. Sie gibt Figuren das Wort, die in der Historie immer zu kurz gekommen sind und zeigt sie jenseits einer Wertung in Gut und Böse.

Das Stück  beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Karten gibt es für zehn Euro, ermäßigt fünf Euro, in den Büros der Kirchengemeinde St. Petri, Schrangenstraße 3, in der Vorstadt (Mechower Straße 4) sowie an der Abendkasse.

Einen weiterführenden Videoclip zur Einführung gibt es hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=jxh5fZCZjhE