Historische Postkarten aus dem Amt

In der Büchener Priesterkate gibt es ein neues Thema zum Kaffee: Im April und Mai lockt das Kulturzentrum mit einer Ausstellung historischer Postkarten aus dem Amt Büchen.

3. und 10. 4. 2016) jeweils von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Karin Borchers aus Schulendorf deckt den Tisch mit ihren hausgemachten Torten – bei schönem Wetter können Besucher auch im Garten der Priesterkate Kaffee trinken. In der großen Diele präsentiert Kulturpfleger Dr. Heinz Bohlmann eine Schau mit ausgewählten historischen Postkarten aus den Gemeinden des Amtes Büchen. Sie stammen aus der privaten Sammlung von Michael Kraus.
Gezeigt werden Motive aus der Zeit vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1960er Jahre aus der Region rund um Büchen. Mit der Entwicklung des Eisenbahn­netzes im Kreis Herzogtum Lauenburg entstand für die Stadtbewohner die Möglichkeit, Tagesausflüge auch über weitere Entfernungen zu unternehmen. In den Ausflugsorten entstanden Gastwirtschaften, die Postkarten als Souvenirs verkauften und in größerer Zahl in Umlauf brachten. „Die in der Priesterkate gezeigten Exemplare dokumentieren die Siedlungs- und Ortsentwicklung und das gesellschaftliche Leben in der Region Büchen seit der Zeit Kaiser Wilhelms II. bis zum ‚Wirtschaftswunder‘ nach dem Zweiten Weltkrieg“, so Dr. Bohlmann. Michael Kraus habe mit seltenen Motiven aus seiner Privatsammlung diese sehenswerte Präsentation zusammengestellt. Im Dachgeschoss der Priesterkate können Besucher auch die Dauerausstellung der Gemeinde zur Geschichte der innerdeutschen Grenze und zur Geschichte der Stecknitzfahrt („nasse Salzstraße“) besichtigen. Für Besuchergruppen und Schulklassen sind bei Anmeldung auch Termine außerhalb der Café-Öffnungszeiten möglich.