Neues von Gott aus Brüssel …

Gott existiert, er lebt in Brüssel. Zumindest in dem Kinofilm „Das brandneue Testament“ – eine herrlich inkorrekte Komödie, die am 9. April im Lauenburger Elbkino zu sehen ist.

Lauenburg – Am Samstag Abend um 20 Uhr öffnet sich der Vorhang für den Film in der Heinrich-Osterwold-Halle an der Elbstraße (Eintritt 6,- , ermäßigt 4,- Euro). 2015 kam die Komödie in die Kinos. Der belgische Regisseur Jaco Van Dormael erzählt darin die Geschichte des miesepetrigen Gottvaters, seiner Frau und der rebellierenden zehnjährigen Tochter.

Seit Monty Pythons Messias-Farce „Das Leben des Brian“ habe es keine so witzige Satire über Religionen mehr gegeben, lobte der „Spiegel“ den Streifen als „respektlosen, befreienden Film“. Als Akteure sind darin u.a. Benoît Poelvoorde (Allmächtiger), Yolande Moreau (Frau), Pili Groyne (Tochter Éa), Catherine Deneuve, François Damiens und Laura Verlinden zu sehen. Gott ist frustiert, tyrannisiert Frau und Tochter, tüftelt lieber am Computer sadistische Gebote aus und arrangiert Naturkatastrophen oder Kriege statt die Welt weise zu lenken. Tochter Éa hat die Nase voll, hackt sich in seinen Rechner und lässt jeden Menschen auf Erden per SMS wissen, was bisher top secret war: sein Todesdatum. Dann haut sie von zu Hause ab, um sechs neue Apostel zu suchen und ein neues – ein brandneues – Testament zu schreiben. Was die Menschen bewegt – und wie Gott damit umgeht, das sehen Sie im Film.