"Der Kuss“

Am Donnerstag, 14. April (19) Uhr stellt Boris Meyn seinen Roman „Der Kuss“ im Augustinum Mölln vor.

(gh) Mölln – Die Hauptfigur des Romans ist Bildhauer Peter Baumann, der über eine geheimnisvolle Gabe verfügt: Er kann seine Mitmenschen bezaubern. Doch seine Fähigkeit wird ihm mehr und mehr zur Last. Wer ihn liebt, will ihn nach kurzer Zeit für sich ganz allein. Das gilt für Julia wie für Theo, für Swantje, Irmengard und Anelis gleichermaßen. Und es werden immer mehr, die Baumanns Gefühlswelt schließlich ins Chaos stürzen.
Ein abgeschiedener Ort an der bretonischen Atlantikküste dient ihm jahrzehntelang als Zufluchtsort vor zu viel Liebe. Dann erreicht ihn ein Verrechnungsscheck in Millionenhöhe. Er macht sich auf den Weg zurück nach Hamburg, wo nichts mehr wie früher zu sein scheint – bis auf Anelis, die ihn bei sich aufnimmt. Je mehr er in die Vergangenheit abtaucht, umso deutlicher zeigt ihm Anelis, dass es ein verhängnisvoller Fehler war, aus der Stadt zu fliehen. Nach und nach offenbaren sich Baumann unerwartete Zusammenhänge, die bis ins Jetzt nachwirken. Und dann droht sich plötzlich alles zu wiederholen.
Boris Meyn, 1961 in Hamburg geboren, ist heute in Schleswig-Holstein und in der Provence heimisch. Seit 2000 ist er Autor einer der erfolgreichsten historischen Krimireihen Deutschlands, die sich mit der Geschichte Hamburgs befasst. Mit „Der Kuss“ verlässt er das Krimi-Genre, sein Roman bleibt aber dem Spielort Hamburg treu. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Augustinum Mölln und dem Osburg Verlag.