Begeisterung beim Welttag des Buches

Bestseller und Kolumnen, Lyrik und Prosa – auch bei den regionalen Angeboten anläßlich des Welttages des Buches, wurde wieder ein literarisches Füllhorn ausgeschüttet – lesen Sie selbst…

Von Brigitte Gerkens-Harmann

Mölln/Farchau/Labenz – Sie haben es wieder getan – erfolgreich, amüsant und gutgelaunt! Literatur-Freunde aus der Region stellten erneut ihre Lieblingsbücher vor. Diesmal ging es zu einer Landpartie durch den Nordkreis. Über 80 Zuhörer erreichten die Mitglieder des Literatur- und Niederdeutschbeirats, des Literaturkreises Labenz und Thorsten Börnsen vom Niederdeutschzentrum beim diesjährigen Welttag des Buches.
„Da geht einem doch das Herz auf. Bücher sind toll und wenn man sie dann auch noch so engagiert und liebevoll vorgetragen bekommt, ist es eine echte Wonne.“ Hertha Schmidt mit Tochter Elise waren – wie viele Fans von guten Geschichten- nach Labenz gekommen, um den fünf Mitgliedern des örtlichen Literaturkreises zu lauschen.
Bestseller wie „Kruso“ von  Lutz Seiler, "Die souveräne Leserin“ von Allan Bennett oder „Das Mädchen mit dem Fingerhut“ von Michael Kohlmeier standen auf dem Büchertisch ebenso wie eher unbekannte Bücher, die die Mitglieder des Literaturkreises in einer gut zweistündigen Lesung schwungvoll und mit viel Herzblut den Gästen im Antik-Cafe` vorstellten.
In Farchau stellte Michael Packheiser (Literaturbeirat) die anspruchsvollen Texte seines Lieblingsautors vor. Er las im Café der Farchauer Mühle Amüsantes aus den Büchern von Harald Martenstein, dem bekannten Journalisten und ZEIT-Kolumnisten. “Das war eine gute Stimmung im Cafe`und hat wieder viel Spaß gemacht“, so Bücherfreund Packheiser.
„Die guten Bücher sollte man verbieten, damit sie auch gelesen werden.“ (Karl Farkas).
„Wir haben über 30 Zuhörer für das Plattdeutsche begeistern können“, sagte Volker Holm (Niederdeutschbeirat). Mit Beiratskollegin Brigitte Koscielski las er op Platt vergnügte Texte und hatte selbst viel Spaß bei einem Dialogtext mit dem schönen Titel: „Wackelkontakt“. In Mölln begannen die feinen, literarischen Angebote in den Räumen der Stiftung Herzogtum Lauenburg im Stadthauptmannshof: Thorsten Börnsen, Leiter des Niederdeutschzentrums, stellte seine persönlichen Favoriten aus der plattdeutschen Literatur vor.

„Nur eines ist vergnüglicher, als abends im Bett vor dem Einschlafen noch ein Buch zu lesen: Morgens, statt aufzustehen, noch ein Stündchen im Bett zu lesen“. (Rose Macaulay )