Was historische Landkarten verraten

Am 12. Mai 2016 lädt die Otto-von-Bismarck-Stiftung zu einem Abendvortrag über historische Landkarten des Herzogtums Lauenburg ein. Kompetente Referentin ist Dr. Christel Happach-Kasan.

Friedrichsruh – „Im Kriege wird [das Verhalten der deutschen Mittelstaaten] durch Furcht oder Mißtrauen für oder gegen uns bedingt, und das Mißtrauen wird ihnen kein Engel ausreden können, so lange es noch Landkarten gibt, auf die sie einen Blick werfen können.“ Das schrieb Otto von Bismarck 1857 an Leopold von Gerlach. Altes Kartenmaterial ist nicht nur prächtig anzusehen, es zeugt auch vom Wissensstand der jeweiligen Zeit über eine Region. In ihrem Vortrag (Beginn 19.30 Uhr, Eintritt frei) in Friedrichsruh wirft Dr. Happach-Kasan einen intensiven Blick auf den „Kreis Herzogtum Lauenburg auf historischen Landkarten – von Mercator bis zur Preußischen Landaufnahme“.

Dr. Christel Happach-Kasan aus Bäk, ausgewiesene Kennerin der alten Stecknitzfahrt und Vorsitzende des Förderkreises Kulturdenkmal Stecknitzfahrt, hat sich intensiv mit alten Landkarten des Kreises beschäftigt. Was sie bei deren Studium festgestellt hat, welche Bedeutung die Karten hatten und wie sie sich entwickelten – das wird sie in ihrem Referat bei der Otto-von-Bismarck-Stiftung, Am Bahnhof 2 in Friedrichsruh berichten. Um Anmeldung unter Tel. 04104 / 97 71-0 oderinfo@bismarck-stiftung.de wird gebeten.