Stadtbild und Federreich

Um Wandel und Verwandlung geht es demnächst im Amtsrichterhaus Schwarzenbek. Wie die Stadt sich in 725 Jahren verändert hat, zeigt Archivarin Dr. Anke Mührenberg. Wie die Kunst Federn und Blüten verwandelt, zeigen Anna Malten und Ines Bargholz.

Schwarzenbek – Vor 725 Jahren wurde Schwarzenbek erstmals erwähnt. 1991 feierte die Stadt das 700-jährige Jubiläum mit einem großen Fest, 2016 lädt die Stadt zu einem zweiteiligen Vortrag über „Das Ortsbild im Wandel“ ein. Beim ersten Referat am Donnerstag, 26. Mai, um 11 Uhr im Amtsrichterhaus am Körnerplatz 10 wird Dr. Mührenberg anhand zahlreicher Fotos und Pläne einen Überblick geben, wie und warum sich allein das Ortsbild verändert hat. Im ersten Teil wird zunächst die Zeit bis zum Zweiten Weltkrieg behandelt. Der Eintritt ist frei.

Noch bis 29. Mai läuft im Hause die Ausstellung der Fotofreunde Schwazenbek „Unsere Besten aus 2015“. Sie wird am 2. Juni abgelöst von der filigranen Schau „Federreich und Wandgarten“, in der die Malerinnen Anna Malten und Ines Bargholz von der Erde Aufgehobenes auf Augenhöhe bringen. Blüten, Blätter, Federn, Schneckenhäuser sammelt Anna Malten von der Erde auf und malt sie. Hat man sie vor Augen, entfalten diese zarten und wunderschönen Kleinigkeiten eine große Ausstrahlung. Oft hält man Maltens Motive für gepresste Blüten, entdeckt erst beim zweiten Blick, dass sie gemalt sind. Genau umgekehrt arbeitet Ines Bargholz: Sie sammelt und presst Blüten, ordnet sie zu Mandalas an. Hier scheinen die Blüten im Auge des Betrachters wie gemalt. Erstmals werden die Bilder gemeinsam in einem Raum gezeigt – ein besonderer Charme. Die Schau ist bis zum 24. Juli jeweils donnerstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.