Thekila präsentiert „Die Olympier“

Am letzten Wochenende im Mai stellt die Theatergruppe der Kirchengemeinde Lauenburg in der Maria-Magdalenen-Kirche „Die Olympier“ vor – eine Groteske aus der Feder von William Graffam.

Lauenburg – Ort des Geschehens: eine Säulenhalle auf dem Olymp. Protagonisten: die Götter des klassischen Altertums. Zeit: 500 v. Chr. bis 2050 n. Chr. Die GötterJupiter/Zeus und Juno/Hera, Venus/Aphrodite und Ares/Mars durchschreiten in Graffams heiterem volksnahen Zweiakter mit Weltenbürgern vier Zeitepochen und nehmen dabei die jeweiligen Herrscher tüchtig aufs Korn – aktuelle und bittere Bezüge inklusive. Ob auf unserer Erde wirklich Neues geschieht? Diese Frage beantworten die Olympier /Thekila mit einem Spruch des Predigers Salomo (1,10): „Ein Geschlecht vergeht, das andere kommt; die Erde aber bleibt immer bestehen. Geschieht etwas, von dem man sagen könnte: Das ist neu? Es ist zuvor auch geschehen.“

Zwei Aufführungen sind in der Maria-Magdalenen-Kirche geplant: am Samstag, 28. Mai 2016, um 19.30 Uhr und am Sonntag, 29. Mai, um 15.30 Uhr. Der Eintritt kostet 10,- Euro, für Schüler, Studenten und Auszubildende 5,- Euro. Der Vorverkauf hat begonnen. Karten gibt es im Kirchenbüro am Hohlen Weg 2, im Reisebüro Oberelbe am Büchener Weg 7, in der Buchhandlung Rusch an der Berliner Straße 4 und bei der Tourist-Information an der Elbstraße 59. „ Die Charaktere dieses Stückes sind alle frei erfunden – die Ereignisse leider nicht“, erklärt Pastor Philip Graffam zum Stück. Dessen Protagonisten bleiben die gleichen – „die Darsteller zeigen so den Wechsel und die Wiederkehr durch die Zeiten hindurch“.