Ausgezeichnetes aus Island im Elbkino

Am 11. Juni zeigt das Lauenburger Elbkino den mehrfach ausgezeichneten Island-Film „Sture Böcke“. Das Filmportal cinestatic.de lobte den Streifen als „eindrücklichen Film von rustikaler Schönheit“.

Lauenburg – Um 20 Uhr läuft der Kinofilm in der Heinrich-Osterwold-Halle an. Der Eintritt kostet 6,- Euro, ermäßigt 4,- Euro. „Sture Böcke“ (Island, Dänemark 2015) erzählt die Geschichte zweier verfeindeter Brüder, die aus Sorgte um ihre Schafherden wieder zueinander finden. Regisseur Grímur Hákonarson beobachtet seine hervorragenden Hauptdarsteller in ihrer Entwicklung ruhig und unprätentiös. Kameramann Sturla Brandt Grollen hat beeindruckend fotografiert. Hákonarson erhielt 2015 in Cannes für „Sture Böcke“ den Hauptpreis in der Reihe „Un Certain Regard“, wurde darüber hinaus als bester Film (Goldenes Auge) beim Filmfestival in Zürich, mit dem Baltischen Filmpreis bei den Nordischen Filmtagen in Lübeck und mit dem Publikumspreis des Transilvania Int. Film Festivals ausgezeichnet.

Darum geht es in dem Film: In einem abgeschiedenen Tal in Island leben Gummi und Kiddi. Ihre Schafherden werden als die besten des Landes angesehen, die beiden Brüder wiederholt für ihre preiswürdigen Schafböcke ausgezeichnet. Obwohl sie dasselbe Leben führen und das Weideland teilen, haben Gummi und Kiddi seit 40 Jahren nicht mehr miteinander gesprochen. Als eine tödliche Viruskrankheit bei Kiddis Schafen ausbricht, ist das ganze Tal bedroht. Die Behörden entscheiden, dass alle Schafe der Region getötet werden müssen, damit die Krankheit sich nicht ausbreitet. Das ist der Ruin für die Bauern, die von der Schafzucht leben. Doch Gummi und Kiddi geben nicht so schnell auf – jeder der Brüder versucht die Katastrophe auf seine Art abzuwehren: Kiddi mit der Waffe, Gummi mit seinem Verstand …