Missionar im Mittelpunkt

Ratzeburg: Pröpstin Frauke Eiben predigt zum 950. Todestag von Ansverus am 17 Juli im Dom.

Ratzeburg – Der Todestag des Ansverus jährt sich in diesem Jahr zum 950. Mal. Aus diesem Anlass predigt Pröpstin Frauke Eiben am Sonntag, 17. Juli (10.15 Uhr) im Ratzeburger Dom.
Der Kirchenkreis ist dem Benediktinermönch und Heiligen Ansverus eng verbunden – im Logo findet sich das Ansveruskreuz wieder, das im Örtchen Einhaus bei Ratzeburg steht. Ansverus starb hier am 15. Juli 1066 durch Steinigung. Beigesetzt wurde er in St. Georg auf dem Berge – im Jahr 1170 überführten Christen seine Gebeine in den damals soeben erbauten Ratzeburger Dom.
Im Ansveruskreuz spiegelt sich die Unterschiedlichkeit des Kirchenkreises – Stadt und Land – wider sowie die gemeinsame Wurzel des Glaubens, die beide verbindet. Dieses keltische Kreuz an der Grenze zwischen Lauenburg und Lübeck erinnert an das mutige Eintreten von Menschen für ihren Glauben.  Ansverus bat bei der Hinrichtung darum, als letzter gesteinigt zu werden, um seinen Brüdern bis zuletzt Trost zu spenden. Das Kreuz aus gotländischem Kalkstein aus wurde im 15. Jahrhundert an der vermuteten Hinrichtungsstätte errichtet.