Bökertipp

Die plattdeutschen Geschichten von Helmut Holz "Dat Geld ligg op de Straot" hat unser Autor Volker Holm für uns gelesen und eine feine Zusammenfassung erstellt. Schauen Sie selbst!

Von Volker Holm
Er bezeichnet sich selbst als „Messie in’t Mönsterländschke“, der Journalist und Autor Helmut Holz. Mit insgesamt nun vier kleinen Büchlein möchte er dem Rückgang des plattdeutschen Sprachgebrauchs entgegen wirken. Es sind Alltagsbeobachtungen und -erlebnisse, die erzählt werden; vieles bildet die Verhältnisse vergangener Zeiten ab. „Man mott sick blaoß to helpen wiëtten“, „Äs dat Ampellecht op Raut stonn“, „Wenn de Welt unnergeiht …“ und  als neuestes: „Dat Geld liggt op de Straot“.
Auch Gelegenheitsgedichte zählen zu den Veröffentlichungen („Graleer´n sall ick auk …“) – Gedichte zu festlichen Anlässen wie Geburtstagen und Ehejubiläen, die auch in einem eigenen Bändchen zusammengefasst sind. Darüber hinaus Jahreszeitengedichte. Die Münsterländer sind Lebenskünstler, haben Humor und können sich selbst und Andere auf die Schüppe nehmen. Das macht der Autor unter dem Motto „Dao fäöllt mi in …“ Seine Texte sind relativ kurz und auch für Leser, die der münsterländischen „Küërie“ nicht so mächtig sind, gut zu verstehen. So wird Helmut Holz zum Botschafter der Münsterländer Mundart.
Die Bücher von Helmut Holz, mit Illustrationen von Wilfried Rothmann, sind im Schnell-Verlag Warendorf erschienen und dort für 8,80 € zu bekommen: www.verlag-schnell.de