Sommerlich-leicht: Musik am Ufer

Furioser Auftakt: Neues Format im KulturSommer überzeugte „Pegasus Beach Unplugged“- Event lockte über 200 Besucher an.

Von Brigitte Gerkens-Harmann  (Text/Fotos)

Ratzeburg – Reizvoll, entspannend und unkompliziert-heiter war die Stimmung beim „Pegasus Beach Unplugged“-Event. Junge Bands spielten vor einem gutgelaunten Publikum direkt am Strand. Ein Refugium, mitten im Herzen der Inselstadt. In der Badeanstalt mit dem weiten Panoramablick auf den Ratzeburger See gelang der furiose Auftakt eines neuen Formats im KulturSommer-Reigen famos. „Gern können wir das im nächsten Jahr erneut einplanen“, so Rainer Voß, auf Nachfrage des Kulturportals. Der Ratzeburger Bürgermeister hatte sich für mehrere Stunden von der bezaubernden Atmosphäre einfangen lassen und war begeistert.

Auf Decken, Liegen oder an Biergartentischen hatte sich das Publikum eingefunden, um im entspannten Wechsel die Bands „Samba Zamba“ aus Mölln „Cashpoint“, "Tolle Korbtasche“ (beide aus Ratzeburg) sowie Helmut Doppel H und Paulinho (Lauenburg) und About Blank (Mölln) zu erlebten. Mit einer schillernd-bunten und orientalisch anmutenden Tanzeinlage begann das Event: Neun Mitglieder der Bollywood Tanzgruppe aus Mölln sorgten für einen ebenso anmutigen wie vergnügten Auftakt.

„Das war schon der Star unserer Veranstaltung“. Sozialarbeiter Axel Michaelis von der Kultur Community der Stiftung Herzogtum Lauenburg, zeigte sich vom Auftritt des  Singer-Songwriter Leroy Jönsson aus Hamburg beeindruckt. Bei seinem Soloauftritt überzeugte er mit eingängigem Pop/Rock-Sound, den der bühnenerfahrene Musiker ebenso charmant wie gefühlvoll dem Publikum nahe brachte.
Michaelis, der mit dem Team der Kultur Community zwar noch im Regen aufgebaut hatte, sich später aber über den Sommer-Sonnentag freuen konnte, war, wie Bürgermeister Voß überzeugt, dass die Format-Idee „Pegasus Beach Unplugged“ wiederholt werden sollte.

Ins Schwärmen kam Manfred Scharfenstein. Er leitet das Büro des KulturSommers und hatte mit Intendant Frank Düwel für die Rahmenbedingungen gesorgt, damit das neue Format an den Start gehen konnte. „Die Kulisse hier am Badestrand ist einfach wundervoll. Die Bands spielen am See und genießen, wie das Publikum auch, die wechselnden Szenerien im und am Wasser.“
Wo gibt es das auch schon in so konzentrierter Form? Musik hören, den Manövern der großen Segelboote zusehen oder sich an der Ästhetik eines Ruder-Achters erfreuen. Überhaupt waren die Wassersportler, die das Geschehen von der Seeseite erlebten, interessierte Zuhörer.

Positiv war auch das Fazit von Florian Klein von der veranstaltenden Kultur-Community, der nicht nur aktiv in den Vorbereitungen war, sondern auch einen ausgesprochen guten Auftritt als Sänger und Gitarrist der Band „About Blank“ hatte. „Junge Bands und Musiker waren live und unplugged dabei. Wir von der Kultur-Community freuen uns über dieses Event und die inspirierende Zusammenarbeit mit der Stiftung.“