„Schreiben als Selbsterkenntnis und Selbstbehauptung"

„Sich ins Leben schreiben“ heißt ein Buch von Liane Dirks. Am Freitag, 14. Oktober um 19.30 Uhr stellt sie ihr Werk im Park-Café am Röpersberg im SWR vor.

(gh) Ratzeburg – Es wird eine Lesung und ein Gespräch mit der Schriftstellerin Liane Dirks am 14. Oktober (19.30 Uhr) im Park-Café geben. Der Eintritt ist frei. Ihr Thema ist das Schreiben als Therapie-Chance zu sehen. Vom Opfer der eigenen Lebensgeschichte zu deren Schöpfer werden? Vom beschriebenen Blatt zum Co-Autor des eigenen Lebens?
Schreiben ist ein effektives Instrument, Lebenssituationen nicht nur zu verarbeiten und hinter sich zu lassen, sondern das Neue auch aktiv zu gestalten. Es ermöglicht den Zugang zum eigenen Ausdruck, zur eigenen Sprache und lässt einen die Kreativität als Quelle inneren Wachstums entdecken.
Der von Liane Dirks in langjähriger Seminararbeit entwickelte Weg der Selbstentfaltung ist eine Methode für alle, die die Korrespondenz mit dem Leben aufnehmen und aktiv an ihrer Geschichte mitschreiben wollen.
Liane Dirks, Autorin und Dozentin, prägte mit ihren Romanen gesellschaftliche Debatten zum Thema Missbrauch, Umgang mit Opfern und Tätern, Aufarbeitung des Holocaust.
Ihr Herzensanliegen ist es, Spiritualität und Kreativität wieder mehr zu verbinden und neue Aspekte der Biografiearbeit zu lehren. „Ein radikales Buch, in dem die Autorin den Wurzeln ihres Schreibens nachgeht.
Mit viel Leidenschaft, mit viel Pathos, mit großer Überzeugungskraft, mit Schreiben sein Leben zu bewältigen,
zu heilen – die heilsame Kraft des Schreibens, zusammengefasst in einem Buch“. Hajo Steinert, Deutschlandfunk
„Schreiben als Selbsterkenntnis und Selbstbehauptung.“Scala, WDR 5.