China steht im Mittelpunkt

Mit einer Ausstellung und einem Film dokumentiert die Otto-von-Bismarck-Stiftung das Verhältnis zwischen Deutschland und China von 1860 bis zum Ersten Weltkrieg.

Friedrichsruh – Bei der Otto-von-Bismarck-Stiftung steht in diesem Jahr China im Mittelpunkt. Der chinesische Generalkonsul aus Hamburg, Sun Congbin, hatte am 26. Juni im Bismarck-Museum die Ausstellung über den chinesischen Politiker Li Hongzhang eröffnet, die noch bis zum 22. Dezember zu sehen ist. In der Ausstellung wird dokumentiert, wie sich das Verhältnis zwischen China und Deutschland in der Zeit von 1860 bis 1914 entwickelt hat. Im Mittelpunkt steht der chinesische Politiker Li Hongzhang, der sich vor 120 Jahren zu Gesprächen mit Fürst Otto von Bismarck in Friedrichsruh getroffen hat. Am 20. November lädt  Dr. Maik Ohnezeit, der die Ausstellung konzipiert hat, um 15 Uhr zur letzten Kuratorenführung durch die Ausstellung in das Bismarckmuseum ein.
 
Bereits am 16. November um 19.30 Uhr wird im Bahnhofskino in Friedrichruh der Film „Der bunte Schleier“ aus dem Jahr 2006 gezeigt. Es ist ein mehrfach ausgezeichnetes Beziehungsmelodram aus der Republik China. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von William  Somerset Maugham.