Fotoausstellung in der Treppenhausgalerie

Mit Fotos aus der Pfalz beschließt die Stadtbücherei Geesthacht die diesjährigen Ausstellungen in ihrer Treppenhaus-Galerie. Fotograf ist Jochen Meder.

Geesthacht – Meder, der seit 1977 in Geesthacht wohnt, ist vielen Menschen bekannt – u. a. als Ratsherr, durch sein Engagement für den Förderkreis Industriemuseum Geesthacht und seine profunde Kenntnis der Geschichte der früheren Sprengstofffabriken von Alfred Nobel. Jochen Meder ist aber auch passionierter Fotograf. In der Treppenhaus-Galerie der Stadtbücherei, Rathausstraße 58,  zeigt er nun „Impressionen aus der herbstlichen Pfalz“. Im Oktober 2016 hat er die Aufnahmen zwischen Burrweiler und Albersweiler in der Pfalz gemacht – dort stammt er her. Bis zum 7. Januar 2017 ist seine Schau zu sehen. Sie wird mit einer Finissage (11 Uhr) beendet.

Geboren 1948 in Neustadt an der Weinstraße, wuchs Jochen Meder im pfälzischen Landau auf, studierte später in Karlsruhe und Heidelberg. Schon früh war er fasziniert von der Fotografie und allem, was dazu gehört. Ab dem 8. Lebensjahr habe er sich an der Photographie probiert, erzählt Jochen Meder. Nicht ganz so lange hielten es seine Kameras aus. Eine seiner ersten Kameras war eine AGFA clack, die ihm einige Jahre später gestohlen wurde. Eine Voigtländer Vitomatic IIa erlitt einen Totalschaden nach einem Fall auf den Betonboden, erzählt er. Mit dem Studium der Biologie und der Geographie sei die Ausrüstung professioneller geworden. Meder fotografierte mit einer Serie wechselnder Spiegelreflexmodelle der Marke Canon. Dazu kam eine Novoflex-Ausrüstung für Nahaufnahmen. „Auf Reisen wurde mir die Schlepperei später lästig, so dass ich in den 1980er Jahren kleine Kompaktkameras bevorzugte, z. B. eine Leica minizoom.“

Auch der in den 90er Jahren einsetzenden Digitalfotografie stellte sich Meder mit kompakten Kameras – heute sind es Modelle der Travel-Camera-Serie von Panasonic. „ Zunehmend gewinnen die erstaunlichen Möglichkeiten der Photographie mit dem Handy an Bedeutung“, erwähnt der Fotograf, der früher viele Jahre lang seine Schwarz-Weiß-Abzüge selbst abzog und Schränke mit Dias füllte. „Heute ist alles auf einer vollgestopften Festplatte archiviert,  die aber selbst nur noch erfreulich wenig Raum braucht“, konstatiert er. Seine fotografischen Themen sind weit gestreut: Motive aus dem Bereich der Biologie und Geographie, Reiseaufnahmen und „spezielle, witzige Objekte, die mir vor die Linse kommen“. Im Treppenhaus der Stadtbücherei zeigt er den „Indian Summer“ in der Pfalz – von Weinreben bis zu Edelkastanien.