Skurriles und Spritziges zum Jahresbeginn

Mit Musikkabarett und Kunst eröffnet das Amtsrichterhaus in Schwarzenbek im Januar sein Jahresprogramm 2017.

Schwarzenbek – Zurzeit macht das Amtsrichterhaus (ARS) am Körnerplatz 10 Winterpause. Mit dem Kulturprogramm geht es weiter  am 5. Januar 2017. Den Auftakt machen „Liebenswerte Merkwürdigkeiten“ – eine Ausstellung von JC Staron. Die Schau wird bis zum 26. Februar zu sehen sein.
Julia Staron ist Geschäftsführerin des „Kukuun“ am Hamburger Spielbudenplatz. Sie malt seit ihrer Jugend und hat inzwischen einen unverwechselbaren Stil entwickelt. Sie fängt in ihren Motiven Skurrilitäten des zwischenmenschlichen Alltags ein als Momentaufnahmen – mal ironisch, mal nachdenklich, fast immer mehrdeutig. Ihre Acryl-Öl-Arbeiten entstehen meist auf Leinwand. Die Schau ist jeweils donnerstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr zu besichtigen.
Am Samstag, 14. Januar 2017, ist dann die Musiktheaterrevue „Schmattes“ (19.30 Uhr) mit Ingel Schuhbert und Stellala Schtrumpfbert zu erleben. Das witzige Duo präsentiert deutsch-jiddische Schlanger und „Schongsongs“. Wie Kulturmanager Nikolai Rosenberg ankündigt, bietet „Schmattes“ spritzige Dialogen à la Ernst Lubitsch oder Billy Wilder und unfassbar schönen jiddischen Balladen und Theaterlieder – von der Renaissance bis zu Schlagern aus den 20er/30er Jahren und Hamburger Volksliedern. Schuhbert und Schtrumpfbert wollen sich mit Herz und Hingabe durch die Höhen und unvorhersehbaren Tiefen des Lebens singen. Kongenial begleitet werden sie  vom Gitarristen Andru Schmatte. Der Eintritt kostet 15,- Euro (erm. 10,- Euro, bis 25 Jahre 5,- Euro). Weitere Infos verrät die Homepage www.stellajuergensen.de
Und weil Musiktheater so viel Spaß macht, hat Nikolai Rosenberg ein Vierteljahr später gleich ein zweites ins Haus geholt: Aufgrund großer Nachfrage nach seinem Erfolg 2016 wird am 8. April (19.30 Uhr) noch einmal Johannes Kirchberg mit seiner Erich-Kästner-Hommage „Ein Mann gibt Auskunft“ im ARS auftreten. Darin macht Kirchberg eine tiefe künstlerische Verbeugung vor dem Dichter Erich Kästner und präsentiert eigene Vertonungen von dessen zeit- und gesellschaftskritischer Lyrik. Mit großer schauspielerischer Überzeugungskraft schlüpft der Künstler in die Rolle Erich Kästners und lässt die Zeit zwischen den Kriegen lebendig werden. Der Eintritt kostet 15,- Euro (erm. 10,- Euro, bis 25 Jahre 5,- Euro). Weitere Info unter www.johannes-kirchberg.de.