Bilder, Lieder, Worte

Das Amtsrichterhaus Schwarzenbek (ARS) steigt ein in sein Programm für 2017. Hier ein Überblick nach der Jahreswechselpause.

Schwarzenbek – Noch bis zum 26. Februar 2017 läuft die Ausstellung „Liebenswerte Merkwürdigkeiten“ von JC Staron. Das Haus am Körnerplatz 10 lädt ein zur Midissage am 29. Januar um 16 Uhr. Die Schau kann jeweils donnerstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei. Umrahmt von Starons skurrilen Momentaufnahmen in Öl-Acryl-Malerei, prästentiert am 14. Januar ab 19.30 Uhr das Duo Schuhbert und Schtrumpfbert  die Musiktheaterrevue „Schmattes“ mit deutsch-jiddischen Schlagner und Schonsongs. Der Eintritt kostet 15,- Euro, ermäßigt 10,- Euro, für Besucher bis 25 Jahre 5,- Euro.

Eine kurze Vorschau auf die nächsten Monate gibt es auch schon. So erwartet Kulturmanager Nikolai Rosenberg am 11. Februar Raffaele & das Trio Korrupti: „Pate, Pasta, Tarantelle 2“ heißt ihr zweites Konzert im Amtsrichterhaus (das erste war ausverkauft). Dabei kann das Publikum sich mit italienischer, sizilianischer und deutschsprachiger Musik und humoresk-skurrilen Geschichten amüsieren. Eintritt: 15,- Euro, ermäßigt 10,- Euro, für Besucher bis 25 Jahre 5,- Euro.

Unter dem Titel „Und doch ist es Heimat“ steht am 30. März (19 Uhr) eine Autorenlesung mit Jochen Metzger auf dem Programm. Es geht um eine Geschichte im April 1945. Die deutschen Soldaten sind beim kleinen badischen Dorf Sandheim auf dem Rückzug. Da wird ein marokkanisches Regiment unter französischer Flagge über den Rhein geschickt – ohne Deckung in einem Schlauchboot dem Feind entgegen, der seine Heimat immer noch verteidigt. Es naht der einzige Tag, an dem der Krieg wirklich zu Gast ist in Sandheim. Der Eintritt zur Lesung ist frei, um Spenden für den Verein „Hilfe für Frauen in Not“ wird gebeten.

Aufgrund großer Nachfrage nach dem Erfolg 2016 hat Nikolai Rosenberg für den 8. April (19.30 Uhr) noch einmal Johannes Kirchberg eingeladen. „Ein Mann gibt Auskunft“heißt sein Musikkabarett zu Erich Kästner. In seiner Hommage an den Dichter präsentiert Kirchberg eigene Vertonungen von dessen zeit- und gesellschaftskritischer Lyrik. Er schlüpft mit Überzeugungskraft auch in die Rolle Kästners und lässt die Zeit zwischen den Kriegen lebendig werden.