Staatsministerin Grütters auf Visite

Hohen Besuch hatte die Otto-von-Bismarck-Stiftung: Prof. Monika Grütters, die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, kam am 12. Januar 2017 zu einem Besuch nach Friedrichsruh.

Friedrichsruh – Die Staatsministerin wollte sich über die Arbeit der Bundesstiftung zu Otto von Bismarck informieren. Im Gegenzug nutzte auch der Vorstand der Stiftung mit Dr. Rüdiger Kass, Dr. Gerold Letko, Dirk Hansen, Norbert Brackmann und Geschäftsführer Prof. Dr. Ulrich Lappenküpper die Gelegenheit zu Gesprächen mit der Ministerin.

Bei einem Rundgang durch die Dauerausstellung machte Museumspädagoge Dr. Maik Ohnezeit deutlich, dass  die Stiftung sich nicht zum Ziel gemacht hat, nur die Facetten des Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck chronologisch  darzustellen. „Wir wollen die Politik von Otto von Bismarck und deren Auswirkung deutlich machen.“ Bereits bei der Begrüßung hatte Geschäftsführer Prof.  Dr. Ulrich Lappenküper betont, dass man in der Stiftung „Bismarck nicht zu einem lupenreinen Demokraten umschminken“  wolle: „Je tiefer wir in das Vermächtnis Bismarcks eindringen, um so deutlicher erkennen wir, dass Otto von Bismarck nicht ein Politiker von gestern ist, sondern dass seine Ideen und Aktivitäten Auswirkungen auf unsere moderne Zeit haben.“

Die Staatsministerin zeigte sich beeindruckt von der Atmosphäre des ehemaligen Bahnhofsgebäudes:  „Einen geeigneteren Platz als dieses in seinem alten Stil als Bahnhof erhaltene Gebäude konnte man für die Bismarck-Forschung nicht finden", sagte Monika Grütters.