Keramik und Malerei

Professor Volker Krieger stellt in der Frühjahrsausstellung in Mölln aus. Foto: Privat

Professor Volker Krieger stellt in der Frühjahrsausstellung in Mölln aus.
Foto: Privat

Ein „Seherlebnis“: Im Stadthauptmannshof sind Werke von Volker Krieger und Martin Lichtmann unter dem Titel:“Expressionistische Malerei trifft keramische Plastik“ ausgestellt.

Mölln – Die Frühjahrsausstellung des Kunst-Beirats der Stiftung Herzogtum Lauenburg vom 19. März bis 9. April kombiniert Malerei von Volker Krieger (Stintenburg) mit Keramikarbeiten von Martin Lichtmann (Kaiserslautern). Die Vernissage findet am Sonntag, 19. März um 11.30 Uhr im Stadthauptmannshof statt. Stefan Kruse, Sprecher des Kunstbeirats, wird die Ausstellung eröffnen. Die beiden Künstler verzichten auf eine Laudatio und stellen sich und ihre Werke selbst vor.

Musikalisch umrahmt Pianistin Christina Sophie Meier. Sie ist die Förderpreisträgerin 2016 der Stiftung Herzogtum Lauenburg. Sie wird die Eröffnung mit Jazz-Kompositionen am Klavier umrahmen. Die Ausstellung ist samstags und sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Küsntler Volker Krieger, der auch Mitglied im Kunstbeirat der Stiftung ist, wird Besucher durch die Werkschau führen. Der Eintritt ist frei.

Volker Kriegers Malerei hat ihre Wurzeln im Expressionismus. Seit Jahren verwendet er für seine Arbeiten sehr fein pigmentierte Tinten auf speziellem, handgeschöpftem Papier. Das betörende Licht und der jahreszeitliche Kosmos rund um den Schaalsee inspirieren ihn zu seinen Motiven. Sein Domizil hat er auf der Stintenburg im Schaalsee in Mecklenburg-Vorpommern. Martin Lichtmann arbeitet mit schwarzem, braunem und grauem Ton. Die Arbeiten beziehen sich zum einen auf Entwicklungsstufen, die der Mensch durchlebt hat. Zum anderen werden Themen wie die Vergänglichkeit der Dinge in Verbindung mit Zeitmomenten verdeutlicht. In seinen durchlässigen Objekten zeigt er, was Luft, Land und Wasser, aber auch die damit verbundene menschliche Schöpferkraft hervorbringen können.

 

Eine Keramik von Martin Lichtmann.
Foto: Privat