Sing, sing, sing

Der Swing ist zurück. Eine Erkenntnis, zu der in den letzten Jahren der eine oder andere Musikfan gekommen sein dürfte. Filme wie der Dokumentarstreifen „Swing Stories“ und landauf und landab Bands, die sich dieser Musik verschrieben haben, künden davon.

Die Bewegung macht auch vor dem Norden nicht halt. Garantiert geschafft hat sie es bis ins Augustinum in Aumühle: Am Mittwoch, 30. August, gastieren dort Marina Kaljushny (Klavier) und Michael Kaljushny (Klarinette). Im Theatersaal präsentiert das Duo unter dem Titel „Sing, sing, sing“ eine Hommage an die Meister der Swing-Ära. Konzertbeginn ist um 19 Uhr.

Als der Swing Ende der 1920er Jahre in den USA aufkommt, ist er schnell beliebt: Er ist viel tanzbarer als alle anderen Jazz-Stile und beeindruckt mit vollem Klang – diese Kombination gefällt einem breiten Publikum. Benny Goodman gilt gemeinsam mit Glenn Miller als einer der populärsten Stars des Swing. Mit seiner Big Band feierte der Amerikaner große Erfolge.

Ihre bekannten Hits wie „Moonlight Serenade“ oder „Sing, Sing, Sing“ sind in die Musikgeschichte eingegangen. Marina und Michael Kaljushny entführen ihr Publikum in die Zeit der Musik des frühen 20. Jahrhunderts.

Marina Kaljushny (Klavier) und Michael Kaljushny (Klarinette) spielen Swing der 20er Jahre.