Die Verdichtung des Klangs

: „Philomusici“ bewegen sich auf den musikalischen Pfaden der Renaissance und des Barock.

„Philomusici“ bewegen sich auf den musikalischen Pfaden der Renaissance und des Barock.

Fünf leidenschaftliche Musikerzähler schlagen am Sonnabend, 16. September, in der St. Nicolai-Kirche (Mölln) Töne aus der Reformationszeit an. Konzertbeginn ist um 19 Uhr.

Die Fünf – das ist das Ensemble „Philomusici“. Die Fünf – das sind Julia Kirchner (Sopran), Friedemann Klos (Bass), Anna Schall (Zink), Simon Linné (Chitarrone) und Carsten Lorenz (Orgelpositiv). Unterstützt wird das Ensemble von einem Barockposaunen-Trio, das sich aus Robert Schlegl, Fabien Moulaert und Cameron Drayton zusammensetzt.

Die Musiker bewegen sich bei ihrem Auftritt auf den musikalischen Pfaden der Renaissance und des frühen Barock. Sie ziehen durch die deutschen Lande, Italien, England und Spanien. Hierbei zielt „Philomusici“ auf eine bewusste Verdichtung des Klangs ab. Ob die schwerelose Sopranstimme über dem Basso continuo, die herbe Byzinien für Zink und Posaune, die intimen Solotöne von Laute oder Cembalo oder aber die prachtvolle Entfaltung der Akkorde, wenn das ganze Ensemble agiert: Die Formation jongliert mit allen Facetten ihrer fast unendlichen Kombinationsmöglichkeiten.

In ihrer Pressemitteilung zum Auftritt von „Philomusici“ weist die Kirchengemeinde mit Nachdruck darauf hin, dass das Konzert auf jeden Fall am 16. September stattfindet. Im Gemeindebrief war der Auftritt des Ensembles fälschlicherweise für den 15. September angekündigt worden.