In Horst geht ein Mörder um

Die Schauspieler der Cumpaney bringen das Stück „Tannöd“ auf die Bühne. Foto: Privat

Der Herbst ist da. Der Triumph der Dunkelheit über das Licht hat begonnen. Und zu allem Übel geht in Horst auch noch ein Mörder um.

Haben Sie jetzt Angst bekommen? War nur ein Witz. Oder besser: ein halber Witz. Tatsächlich hat Horst im Oktober eine mörderische Zeit vor sich. Warum? Weil die Schauspieler der Cumpaney die Wiederaufnahme des Stücks „Tannöd“ planen – im Theater im Stall.

„Tannöd“ – das ist eine gruselige Geschichte aus der Feder von Andrea Maria Schenkel. Ein Mörder geht um in Oberbayern. In der Nacht vom 31. März auf den 1. April 1922 werden auf dem abgelegenen Hof Hinterkaifeck, unweit der Gemeinde Gröbern in Oberbayern, sechs Menschen ermordet. Man schlägt ihnen mit einer Reuthaue den Schädel ein. Die Umstände der Tat sowie Motiv und Täter sind bis heute nicht vollständig geklärt.

Das Stück „Tannöd“ ist der Versuch einer Retrospektive. Beteiligte und Beobachter kommen zu Wort und beleuchten durch ihre subjektive Sicht der Dinge, was in dieser Nacht geschehen ist, was die Gründe für diese Tat sind und wer der Mörder ist.

„Tannöd“ wird am 6., 7., 8., 12., 13., 14. und 15. Oktober jeweils um 20 Uhr im Theater im Stall aufgeführt. Karten gibt es unter www.theater-im-stall.de oder unter der Telefonnummer 04542-821366.