Vom Wir zum Ich

Ostdeutsche Lebenswege der vergangenen 30 Jahre nimmt der Dokumentarfilm „Vom Wir zum Ich“ ins Visier. Der Dokumentarstreifen ist am kommenden Mittwoch, 18. Oktober, im Grenzhus zu sehen. Vorführungsbeginn ist um 19 Uhr.

Der Film erzählt eine ungewöhnliche Geschichte: 1987 durfte zum ersten Mal ein britisches Filmteam in der DDR drehen. 2015 kehrten die Filmmacher wieder nach Rostock zurück. Sie wollten die Menschen erneut treffen, die sie damals in der DDR porträtiert hatten: Mitglieder der Fischereigenossenschaft Warnemünde und Kranfahrerinnen auf der Warnowwerft. In Kurzporträts erzählt der Film, wie die Menschen die „Wende“ und den nachfolgenden Umbau der ostdeutschen Gesellschaft erlebt haben. Sie werden mit den Filmausschnitten von 1987 konfrontiert und äußern sich zu dem, was sie damals sagten und warum sie es sagten. Der Film endet mit nachdenklichen Antworten auf die Frage, was die ProtagonistInnen mit der deutschen Einheit gewonnen und verloren haben.
Veranstalter sind das Grenzhus und das Filmbüro Mecklenburg-Vorpommern.