„Das Leben ist zu kurz für lange Gesichter“

„Das Leben ist zu kurz, um lange Gesichter zu ziehen“, findet Jörg Knör. Der Entertainer hat gut reden. Wer hat seine Gesichtszüge schon so unter Kontrolle, dass er problemlos Peter Alexander, Charles Aznavour oder Hildegard Knef imitieren kann? Immerhin: Knör lässt die Menschen an seinem Können teilhaben. Am Sonntag, 5. November, macht er deshalb im kleinen Theater Schillerstraße (kTS/Geesthacht) Station. Knör präsentiert dort ab 20 Uhr sein aktuelles Programm „Filou!“.

Auf der Bühne erkennt man im Halbdunkel ein Stück Paris: das Künstlerviertel Montmartre, in dem Knör als kleiner Junge zeichnen gelernt hat. In dieser Kulisse zeichnet er jetzt wieder – nur dieses Mal seine Lebensgeschichten. „Ich hab ein Rendezvous mit Ihnen“, startet er seinen Auftritt und – schwupps – gehen Straßenlaternen an. Schnell wird es persönlich: Wie hat alles angefangen? Wer war seine erste Parodie?

Im neuen Programm siegt die Frechheit über das allzu Ernste. Der Bambi-Preisträger erzählt davon, wie er sich augenzwinkernd und leichtfüßig durchs Leben manövriert hat. Beim Ausflug durch Knörs Leben trifft man auf viele prominente Weggefährten aus seinem mittlerweile 40-jährigen Entertainer-Leben: zum Beispiel auf Gilbert Becaud, seine erste Parodie, oder auf Rudi Carrell, der ihn entdeckte.

Das Publikum darf sich zudem auf einige musikalische Zwischentöne freuen. Zusammen mit dem Musiker Lutz Krajenski, der schon für Roger Cicero und Ulrich Tukur gearbeitet hat, präsentiert Knör einige humorvolle Songs.

Tickets für die Vorstellung gibt es im kTS, Schillerstraße 33, in Geesthacht, erreichbar unter Tel. 04152-77979, oder bei Zigarren Fries erhältlich.