Händels Messias

Werke klassischer Komponisten erklingen am Sonnabend, 18. November, in der St. Franziskus-Kirche (Schwarzenbek). Unter der Leitung von Markus Götze widmet sich die Kantorei der Kirchengemeinde unter anderem dem dritten Teil des „Messias“ von Georg Friedrich Händel. Unterstützt werden sie dabei vom Orchester „Sinfonietta Lübeck“.  Als Solisten sind Armine Nersisjan (Sopran), Tim Karweick (Tenor) und Christoph Liebold (Bass) vom NDR-Chor mit von der Partie. Konzertbeginn ist um 18 Uhr.

Zu hören ist neben der Händel-Komposition zudem das „Requiem“ von Gabriel Fauré sowie als krönender Abschluss „Der 42. Psalm“ von Felix Mendelssohn Bartholdy in der Textfassung der Bibelübersetzung von Martin Luther. In diesem abschließenden Werk ist das gesamte Sinfonieorchester beteiligt.  Zudem bilden Luca Rauper und Leander Launer zusammen mit den anderen drei Solisten ein Gesangsquintett.

Das Konzert findet am Tag vor dem Volkstrauertag statt. Dementsprechend ist der geistliche Inhalt des Konzertes. Im dritten Teil des Oratoriums von „Der Messias“ HWV 56 heißt es: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebet.“ Es geht um die Auferstehung aller Seelen zum Ewigen Leben. Mit dem Wort „Amen“ endet das Oratorium „Der Messias“.

Das Requiem op. 48 von Gabriel Fauré ist eine Komposition für  Sopran- und Bariton-Solisten sowie für einen vier- bis sechsstimmigen Chor plus Orchester. Fauré vollendete das  Requiem – sein einziges größeres Werk mit einem religiösen Text als Basis – 1887. Zu diesem Zeitpunkt war er 42 Jahre alt. Es wurde erstmals am 16. Januar 1888 in der Pariser La Madeleine zum Begräbnis eines berühmten Pariser Architekten aufgeführt.

„Der 42. Psalm“ von Felix Mendelssohn Bartholdy ist eine Kantate für Sopran, Männerquartett, gemischten Chor und Orchester. Der Text beruht auf dem altestamentlichen Psalm 42 in der Übersetzung Martin Luthers. Die Psalmkantate wurde zu Lebzeiten des Komponisten häufig aufgeführt und auch vom selbstkritischen Mendelssohn als eine seiner besten Kirchenkompositionen eingeschätzt. Robert Schumann urteilte, das Werk sei „die höchste Stufe, die er [Mendelssohn] als Kirchenkomponist, ja die neuere Kirchenmusik überhaupt, erreicht hat“.

„Als Kantor freue ich mich über die großartige Leistung unseres Chores und fiebere schon jetzt der Aufführung entgegen“, so Markus Götze.

Karten für das Konzert gibt es im Kirchenbüro, Markt 5b, sowie in der Buchhandlung LeseZeit, Markt 3, in Schwarzenbek. Etwaige Restkarten werden an der Abendkasse verkauft.