„Sound of Heimat“

Mit „Sound of Heimat“ ist am Donnerstag, 24. Mai, ein bemerkenswerter Dokumentarfilm im Augustinum Aumühle zu sehen. Für dieses Werk hat sich der neuseeländische Musiker Hayden Chisholm auf die Spuren der deutschen Volksmusik begeben. Die Vorführung beginnt um 19.30 Uhr.

Unvoreingenommen widmet sich Chisholm den Texten und Melodien moderner und traditioneller Musiker. Ihm begegnet eine Vielfalt regionaler Bräuche und Aktivitäten. Gleichzeitig zeigt sich dem Filmemacher die in Deutschland verbreitete ambivalente Haltung zur Volksmusik und zum eigenen Heimatverständnis.

Chisholm lässt sich davon jedoch nicht beirren: Unbeschwert spielt, singt und tanzt er sich durch die Bundesrepublik. Er trifft den Leipziger „GewandhausChor“, die Kölner Kneipentruppe „Singender Holunder“, die Allgäuer Jodel-Lehrerin Loni Kuisle und Bands der Bamberger Partyreihe „Antistadl“. Auf diese Weise ermöglicht er Einblicke in die zeitgenössische deutsche Volksmusik. Nebenbei widerlegt er einige Vorurteile über die angebliche Verstaubtheit und Heimattümelei.

Das Augustinum zeigt den Film in Kooperation mit dem Filmring Reinbek und der Kantorei der Kirchengemeinde Aumühle. Zur Einführung in „Sound of Heimat“ spricht Kantorin Susanne Bornholdt.