Rilke im Sinn

Hans Kuretzky, Heidrun Kuretzky, Angela W. Röders – das sind drei, die am Sonntag, 1. Juli, in der Petri-Kirche (Ratzeburg) eins im Sinn haben: Facetten und Aggregatzustände aus dem Leben und dem Schaffen des Dichters Rainer Maria Rilke künstlerisch herauszuarbeiten. Hans Kuretzky hat dafür zum Zeichenstift gegriffen, seine Frau Heidrun hat Kalligraphisches kreiert und Schauspielerin Angela W. Röders ist bereit, den Schriftsteller zu rezitieren. Die Veranstaltung im Rahmen des KulturSommers am Kanal (KuSo) beginnt um 11 Uhr.

Seine Gedichte machten Rainer Maria Rilke, geboren am 4. Dezember 1875 in Prag, berühmt. Der deutschsprachige Schriftsteller gilt als einer der bedeutendsten Dichter der literarischen Moderne. Berühmt sind unter anderem Rilkes Ding-Gedichte wie die „Blaue Hortensie“ und „Der Panther“.

Beeinflusst durch die Philosophen Arthur Schopenhauer und Friedrich Nitzsche, deren Schriften er früh kennengelernt hatte, ist Rilkes Werk durch eine scharfe Kritik an der Jenseitsorientierung des Christentums geprägt. Die Weltsicht des Schriftstellers basiert auf die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse seiner Zeit.

Die Bilder und die kalligraphischen Arbeiten mit dem Titel „Mein Herz – sieh deine Sinnlichkeit“ sind noch bis zum 22. Juli in der Petrus-Kirche zu sehen. Das Gotteshaus ist täglich von 10 bis 17 Uhr zugänglich.

Mehr zum KulturSommer am Kanal:

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