„Zwischenräume“

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„Zwischenräume“ heißt die mittlerweile 8. Schau der Ausstellungsgemeinschaft Lauenburgischer Künstler (ALK), die noch bis zum 3. Oktober in der in St. Salvatoris-Kirche (Geesthacht) zu sehen ist. Schon der Dichter Christian Morgenstern war von Zwischenräumen fasziniert. Er dichtete: „Es war einmal ein Lattenzaun, mit Zwischenraum, hindurchzuschaun. Ein Architekt, der dieses sah, stand eines Abends plötzlich da – und nahm den Zwischenraum heraus und baute draus ein großes Haus.“

Für ihre Kunstausstellung in der St.-Salvatoris-Kirche ließ sich die ALK von Morgensterns Versen inspirieren. „Zwischenräume laden ein zur Sicht auf Dinge oder Begebenheiten, die durch vermeintlich wichtige Vordergründe verstellt sind“, meint dazu Hilke Enders. Holm Lilie findet, dass Zwischenräume, wenn sie wohl gesetzt sind, wie „Musik ohne Worte“ wirken.

Die Ergebnisse solcher Überlegungen zeigen Hilke Enders (Malerei), Ursula Langhof (Collagen, Zeichnungen), Renate Lefeldt (Fotografie), Holm Lilie (Bleiverglasungen), Freia Steinmann (Malerei) und Gundel Wilhelm (Druck und Malerei) in der Ausstellung. Als Gast ist der Hamburger Künstler Franz Kraft mit seinen Skulpturen vertreten.

Die Ausstellung ist bis zum 3. Oktober täglich von 10 bis 16 Uhr in der St.-Salvatoris-Kirche, Kirchenstieg 1, zugänglich.