„Der überforderte Frieden“

Dem Ersten Weltkrieg widmet sich der Historiker Jörn Leonhard am Donnerstag, 28. März, in der Otto-von-Bismarck-Stiftung (Friedrichsruh). Der Professor für Neuere und Neueste Geschichte Westeuropas (Freiburg) stellt dabei sein aktuelles Buch „Der überforderte Frieden. Versailles und die Welt 1918-1923“ vor. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Der Erste Weltkrieg war ein industrialisierter Massenkrieg. Luzide und mit dem Blick für die globalen Zusammenhänge erzählt Jörn Leonhard, wie die Welt zwischen 1918 und 1923 um eine neue Friedensordnung rang und was diese Zeitenwende für den weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts bedeutete. Ob im Blick auf untergehende Reiche und neue Staaten, ethnische Minderheiten oder das neue Massenphänomen von Flucht und Vertreibung: Die Art und Weise, wie der Krieg zu Ende ging, schuf Enttäuschungen und Konflikte, die das 20. Jahrhundert prägen sollten und deren Ausläufer bis in unsere Gegenwart reichen.

Anmeldungen unter der Telefonnummer 04104-977110 oder per Mail unter info@bismarck-stiftung.de.

„Der überforderte Frieden. Versailles und die Welt 1918-1923“, Buchvorstellung, 28. März, Otto-von-Bismarck-Stiftung, Am Bahnhof 2, 19.30 Uhr