Geldsegen für „Zusammen leben – zusammen gestalten“

Foto: Thomas Biller (c)

Die „Partnerschaft für Demokratie Stadt Ratzeburg – Amt Lauenburgische Seen“ fördert das interkulturelle Kunstprojekt „Zusammen leben – zusammen gestalten“. Die Entscheidung darüber fiel in der jüngsten Sitzung des Begleitausschusses. Ein wichtiges Argument dafür waren die „äußerst positiven Erfahrungen“ mit der Porträt-Kunstwerkstatt „Frauengesichter – Frauengeschichten – Frauenwelten“, die Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammengebracht hatte.

„Der Projektidee hat uns überzeugt, weshalb wir eine Jahresförderung aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ bewilligt haben“, sagte Gesine Biller, Vorsitzende des Begleitausschusses. Es passe hervorragend zu den Zielen der Partnerschaft, so Biller weiter. Neben der Demokratieförderung und der Extremismus-Prävention sei es die Förderung des Zusammenlebens in der Einwanderungsgesellschaft.

„Zusammen leben – Zusammen gestalten“ ist als ganzjährige Werkstattprogramm geplant. Es wird sich in demokratischen Abstimmungen immer wieder neuen künstlerische Aufgaben stellen und Männern und Frauen offenstehen. Stattfinden soll das Ganze in zwangloser, lockerer Atmosphäre. Vorgestellt hatte das Projekt im Übrigen der neugegründete Förderverein der Volkshochschule Ratzeburg.

Der Fördertopf der Partnerschaft für Demokratie Stadt Ratzeburg – Amt Lauenburgische Seen ist gut gefüllt. Gemeinnützige Institutionen sind aufgerufen, sich und ihre Projektideen vorzustellen. Die Koordinierungs- und Fachstelle der BQG Personalentwicklung GmbH berät und hilft bei der Antragstellung. Ansprechpartner ist Karl Schneider. Stichtag für die nächste Beratung des Begleitausschusses ist der 15. Mai. Alle Informationen zum Förderprogramm gibt es unter www.partnerschaftdemokratie.de