„Goldrausch – Die Geschichte der Treuhand“

Zu einem Film- und Diskussionsabend über die Treuhand lädt am Donnerstag, 12. Dezember, das Grenzhus Schlagsdorf ein. Im Mittelpunkt steht die Kinodokumentation „Goldrausch – Die Geschichte der Treuhand“ aus dem Jahr 2012. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

Die Treuhandanstalt wurde im Juli 1990 gegründet, um die 8.500 „volkseigenen Betriebe“ der DDR zu privatisieren. Vier Jahre später wurde sie wieder aufgelöst. Das Fazit: 4.000 Betriebe wurden geschlossen, zweieinhalb Millionen Arbeitsplätze gingen verloren. Und der Schuldenberg wuchs auf insgesamt 256 Milliarden Mark.

Der Film zeigt die DDR als „Resterampe“: Ehemalige Mitarbeiter erzählen, wie die Treuhand bei ihren Geschäften vorging. Aus dem sperrigsten Kapitel der deutschen Einheit wird so ein eindringliches Lehrstück über Geld und Gier und den Umbau der ostdeutschen Wirtschaft.

Der Filmvorführung voraus geht eine Einführung von Prof. Dr. Matthias Pfüller (Schwerin) und Dr. Erik Gurgsdies-Meister (Schwerin).

„Goldrausch – Die Geschichte der Treuhand“, Film- und Diskussionsabend, 12. Dezember, Grenzhus Schlagsdorf, , Neubauernweg 1, Schlagsdorf, 19 Uhr