Was darf Kunst kosten?

Kunstwerke kosten Geld. Klar. Bisweilen unglaublich viel Geld. Darf das so sein? Muss das so sein? Diesen Fragen gehen am Mittwoch, 18. Dezember, Hans und Heidrun Kuretzky beim letzten Borstorfer Kunstgespräches 2019 nach. Als Gäste hat das Ehepaar die freie Kunsthändlerin Stefanie Busold (Hamburg) und der Künstler Michael Müller (Berlin) geladen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Bei der Frage nach dem Preis für Kunst kommt automatisch die Frage nach Bewertungsmaßstäben ins Spiel: Was kann oder muss eine Rolle spielen? Diskutiert wird im Rahmen des Gespräches unter anderem folgende These: Zu den Bemessungsgrößen für den Preis eines Kunstwerkes – neben der Höhe, der Breite und den Erfahrungspunkten – gehören die Kriterien „eigenständig“ und „authentisch“, „innovativ“ und „evident“ sowie „intensiv“ und „glaubwürdig“.

Stefanie Busold arbeitet für diverse Kunstsammlungen in Hamburg und repräsentiert das Auktionshaus Grisebach in Norddeutschland. Michael Müller beschäftigt sich als freier Künstler mit Environment. Er lehrte einige Jahre an der Berliner Universität der Künste und arbeitet auch als Kurator.

Veranstaltet wird das Kunstgespräch von der Stiftung Herzogtum Lauenburg. Anmeldungen nehmen Hans oder Heidrun Kuretzky, erreichbar unter Tel. 04543-396 oder per Mail unter info@kuretzkykeramik.de, oder die Stiftung, erreichbar unter Tel. 04542-87000 oder per Mail unter info@stiftung-herzogtum.de.

Nach zehn Jahren guter Zusammenarbeit mit der Stiftung veranstaltet das Ehepaar Kuretzky die Kunstgespräche ab 2020 in Eigenregie. Der regelmäßige Austausch mit Künstlern und Kunstinteressierten geht also weiter.

„Was darf Kunst kosten?“, Borstorfer Kunstgespräch, 18. Dezember, Möllner Straße 23, Borstorf, 19 Uhr, freier Eintritt