„Aretha Franklin: Amazing Grace“

Mit „Aretha Franklin: Amazing Grace“ zeigt das Elbkino am Sonnabend, 11. Januar, einen außergewöhnlichen Musikfilm. Die Vorführung in der Heinrich-Osterwold-Halle beginnt um 20 Uhr.

47 Jahre sind die Live-Aufnahmen von Franklins legendärem Gospel-Albums mittlerweile alt. Lange galten sie als verschollen. Franklin – Königin des Souls – wagte 1972 die Rückkehr zu ihren Wurzeln: der Gospel-Musik. Zusammen mit ihrem Vater, der eine eigene Gospel-Band hatte, wurde eine Aufnahme-Session in der Kirche der Gospel-Legende Reverend James Cleveland und dem Southern California Community Choir im Vorort Watts von Los Angeles vorbereitet. An zwei Abenden entstand dabei das Album „Amazing Grace“, heute noch eines der Top-Gospel-Alben.

Der junge Oscar-Preisträger Sidney Pollack filmte das Ereignis. Allerdings achtete niemand darauf, die Bild- und Tonaufnahmen zu synchronisieren. Pollack versuchte es, gab aber schließlich auf. Schließlich verschwand, das Filmmaterial im Archiv.

Vierzig Jahre später konnte Alan Elliott mit digitalen Mitteln das Synchron-Problem lösen. Er hat den Film – im Auftrag von Sidney Pollack – auch geschnitten, der jetzt – 47 Jahre nach dem Ereignis – das erste Mal im Kino zu sehen ist und die außergewöhnliche Stimme von Aretha Franklin einfängt.

„Aretha Franklin: Amazing Grace“, 11. Januar, Heinrich-Osterwold-Halle, Elbstraße 145, Lauenburg, 20 Uhr