„Lesefreu(n)de“ in der Stadtbücherei Geesthacht

Unter dem Motto „Lesefreu(n)de“ nimmt die Stadtbücherei Geesthacht auch 2020 regelmäßig Schriftsteller und ihre Werke ins Visier. Dies geschieht jeden zweiten Freitag im Monat. Nach dem Neujahrsstart mit Dietlinde Krögers „Kindheitserinnerungen von Lisa“ geht es mit der Reihe am 14. Februar weiter. Dann lesen Gisela Ahlborn und Marlies Grundke aus „Herkunft“. In dem Buch blickt Autor Sasa Stanisic auf seine Kindheit in Bosnien-Herzegowina zurück.

Eine weitere Lesung steht am 13. März auf dem Programm. Unter dem Titel „Ein Literaturskandal im 19. Jahrhundert“ wenden sich Peter König und Eva Matthies „Jakob“ zu, einem umstrittenen Roman des Norwegers Alexander Lange Kielland. Der Text, der 1891 erschien, schlug hohe Wellen und beendete die schriftstellerische Karriere des Autors.

Immer noch produktiv ist Gegenwartsautor Hanns-Josef Ortheil. 2019 erschien sein Buch „Wie ich Klavier spielen lernte“. Dieses amüsante und kenntnisreiche Werk stellen am 8. Mai Ursula Kruska und Eva Matthies in den Mittelpunkt ihrer Lesung.

Zum Abschluss des ersten Halbjahres wird es dann poetisch. Norma Schuldt und Martina Parlow tragen am 12. Juni „Lyrik von Schüttelreimen bis Rilke“ vor.

Die Lesung beginnen jeweils um 14.30 Uhr. Der Eintritt ist grundsätzlich frei.

„Autobiographischer Streifzug“, Lesung, 14. Februar, Stadtbücherei Geesthacht, Rathausstraße 58, Geesthacht, 14.30 Uhr, freier Eintritt