„Hightech und Ruinen“

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Unter dem Motto „Hightech und Ruinen“ lädt am Sonnabend, 1. Februar, der Förderkreis Industriegesellschaft Geesthacht zu einem historischen Spaziergang auf dem Gelände der ehemaligen Dynamitfabrik Krümmel/Geesthacht ein. Los geht es um 16 Uhr. Treffpunkt ist die Pforte des Helmholtz-Zentrums (Zugang über B5).

Bis 1945 wurden auf dem Gelände große Mengen Sprengstoffe hergestellt. Reinhard Parchmann führt die Besucher zu verschiedenen Ruinen und vier noch erhaltenen Gebäuden, allesamt Zeugnisse der von Alfred Nobel in Krümmel aufgebauten Fabrik.

Eines der erhaltenen Gebäude diente als sogenannter Schlingerstand zur Erprobung von Bauteilen des Frachtschiffes NS Otto Hahn (Ein Teil dieses Gebäudes wird heute vom Institut für Küstenforschung der Helmholtz-Zentrums genutzt.). Noch Vorhanden ist zudem der ehemalige Lokschuppen, ein Aufenthaltsraum und das Gebäude Nr. 735, das mit seiner Flachdachkonstruktion und dem Stahlbetonskelett ein typisches Bauwerk aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs ist.

Der Spaziergang wird von Öffentlichkeitsarbeitern des Helmholtz-Zentrums Geesthacht begleitet. Die Besucher erfahren, wie das Gelände heute für Werkstoff- und Küstenforschung, Themenschwerpunkte des Helmholtz-Zentrums, genutzt wird.