„Gedachtes und Geschehenes“

Friedrichsruh. Unter dem Titel „Gedachtes und Geschehenes“ zeigt die Künstlerin Claudia Koopmann ab Sonnabend, 7. März, im Historischen Bahnhof Friedrichsruh Werke ihrer „realitätsnahen Malerei“. Die Schau wird ab 13.30 Uhr offiziell eröffnet. Der Eintritt ist frei

In die Arbeiten Koopmanns führt Dr. Artur Feld ein. Koopmanns Bilder sind auf Leinwand sichtbar gewordene Gedanken und Landschaftsbilder. Stilistisch ordnet sie sich dem magischen Realismus zu. In ihren Werken findet sich immer wieder das verbindende und lebensnotwendige Element Wasser. Es steht dabei als Metapher für die Fragilität des Lebens, künstlerisch bearbeitet wird so auch das Thema Umweltschutz.

Claudia Koopmann ist am Niederrhein aufgewachsen, wo sie schon früh ihre Liebe zur Natur entdeckte. Wie zu Zeiten alter Meister erlernte sie die Malerei ab 2005 in dem Atelier zampo@friends in der Tradition der Hamburger Impressionisten. Daneben besuchte sie Sommerakademien und bildete sich am Thalia Theater Hamburg in der Theatermalerei weiter. Seit dem Bezug eines eigenen Ateliers 2011 in Hamburg-Bergedorf arbeitet Claudia Koopmann freischaffend und stellt kontinuierlich regional und überregional aus. 2019 war sie Initiatorin und Mitbegründerin der Künstlergruppe „seven art“, die im Herbst erfolgreich auf Gut Basthorst zusammen ausstellte.

Der Historische Bahnhof Friedrichsruh ist der Sitz der Otto-von-Bismarck-Stiftung. Koopmann präsentiert dort zum dritten Mal ihre Kunst. 2018 stellte sie zusammen mit der Hamburger Künstlerin Damaris Dorawa aus, 2017 mit den Stormarner Künstlerkolleginnen Janis Walzel und Karin Tillmanns.

Ihre neue Ausstellung „Gedachtes und Geschehenes“ ist bis zum 6. April zu sehen. Bis zum 31. März sind ihre Schau und die Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr zu sehen. Ab dem 1. April verlängern sich die Öffnungszeiten um zwei Stunden auf 18 Uhr.

„Gedachtes und Geschehenes“, Ausstellungseröffnung, 7. März,  Historischer Bahnhof, Am Bahnhof 2, Friedrichsruh, 13.30 Uhr, freier Eintritt

Foto: Frank Widmann