„Colors Show“

Unter dem Titel „Colors Show“ zeigen Claudia Koopmann und Damaris Dorawa ab Sonnabend, 16. Mai, in der Otto-von-Bismarck-Stiftung (Friedrichsruh) aktuelle Arbeiten. Es ist die Begegnung zweier Malerinnen, die unterschiedlicher kaum sein können. Koopmanns träumerische Landschaftsmalerei trifft auf Dorawas exotischen und expressiven Stil.

„Die beiden Künstlerinnen führen vor, wie sich gerade aus Gegensätzen neue Konstellationen der Erfahrungen, der Erkenntnis und der Emotionen ergeben, wenn wir bereit sind, stets dazuzulernen und das Fremde im anderen verstehen zu wollen“, sieht der Historiker Dr. Tim Müller die Farbwelten der beiden Künstlerinnen durchaus als Leitbild in einer Zeit, in der Nationalismus, Intoleranz und Ignoranz um sich greifen.

Claudia Koopmann lässt in ihren Bildern Wirklichkeiten mit Träumen verschmelzen. Im Mittelpunkt steht dabei das Wasser, das für die Künstlerin eine Metapher für die Fragilität des Lebens ist. Es ist verbindendes und lebensnotwendiges Element. Von dieser Auffassung ist der Schritt nicht weit zur Sorge um die Natur und dem Schutz der Umwelt.

Damaris Dorawa wiederum rückt das pralle, begeisternde Leben in den Fokus. Ihr Farbpalette ist breit, die Lebensfreude, die sie ausstrahlt, unübersehbar. Diese Expressivität verbindet sie mit klaren Linien. Bei manch einem Pinselstrich schwingt ein Ein Hauch von Südsee mit.

Die Ausstellung „Colors Show“ ist vom 16. Mai bis 13. Juni in der Otto-von-Bismarck-Stiftung, Am Bahnhof 2, in Friedrichsruh zu sehen. Die Stiftung ist dienstags bis sonntags in der Zeit von 10 bis 18 Uhr zugänglich. Die Künstlerinnen stehen zudem nach Absprache für Führungen zur Verfügung. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.claudia-koopmann.de und www.damaris-dorawa.com.