Kurz notiert– unterwegs im Nordkreis

Tag des Denkmals: Der Tag des offenen Denkmals, Deutschlands größtes Kulturevent für die Denkmalpflege, geht im Corona-Jahr 2020 andere Wege. „Denkmale digital entdecken“ so lautet der Aufruf der Deutschen Stiftung Denkmalschutz als Konsequenz aus dem Beschluss der Bundesregierung, alle Großveranstaltungen bis derzeit 31. August zu untersagen. Die Vielzahl der bundesweiten Veranstaltungen und die unzähligen von Denkmal zu Denkmal wandernden Besucherinnen und Besucher machen aus dem Tag ein risikoreiches Großevent. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz als bundesweite Koordinatorin ruft stattdessen dazu auf, Denkmale am Tag des offenen Denkmals kontaktfrei und digital zu präsentieren. Anregungen, Tipps und Ideen bietet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in ihrem Service-Bereich für Veranstalter unter www.tag-des-offenen-denkmals.de. (Foto: Jens Butz)

Stadtrundgang: Die Tourist-Information Ratzeburg lädt am Sonnabend, 20. Juni, zur Stadtführung. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr vor der Alten Wache am Markt. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich. Anzugeben sind per Mail unter tourist-info@ratzeburg.de oder per Telefon unter der Rufnummer 04541-8000886 die persönlichen Kontaktdaten. Zudem ist ein Mund-Nasen-Schutz mitzubringen. Um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten, werden bei der Stadtführung keine öffentlichen Gebäude von innen besichtigt. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.

Waldspaziergang: Der Kreis Herzogtum Lauenburg lädt am Freitag, 19. Juni, zu einer Gruppenführung durch RuheForst (Fredeburg) ein. Die Teilnehmer erfahren unter anderem, wie durch das natürliche Altern der Bäume für eine Vielzahl an Moosen, Flechten, Pilzen, Insekten, Vögeln und Fledermäusen ein Naturparadies entsteht. Die Führung ist kostenlos. Treffpunkt ist die Informationstafel am Parkplatz des benachbarten Wisentgeheges. Los geht es um 17 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Rundfunkgeschichte(n): Kulturzeit aus Ratzeburg sendet am Sonntag, 21. Juni, einen Vortrag von Prof. Dr. Eckard Farun. Er spricht unter dem Titel „Wie der Rundfunk nach Ostpreußen kam“ über die Geschichte des Radios. Die Sendung beginnt um 17 Uhr. Der Vortrag wird 23. Juni um 9 Uhr wiederholt. Zu empfangen ist Kulturzeit auf der Frequenz 98,8 MHz (106,5 Kabel) und als Direktsendung im Internet unter www.okluebeck.de beziehungsweise www.wirumvier.de.