Dem Sound Lauenburgs auf der Spur

In der letzten Woche des KulturSommers am Kanal lädt das Künstlerhaus Lauenburg Bürger der Stadt zum Workshop ein. Die Bewohner können sich an der Erschaffung einer Klangskulptur beteiligen. Das Kunstwerk soll Fragen wie „Wie klingt unsere Stadt?“ und „Wo ist eigentlich die Mitte Lauenburgs“ in den Fokus nehmen. Die Klangskulptur, die zeitlich befristet auf der Baubrache an der Berliner Straße installiert werden soll, wird am Sonntag, 5. Juli, um 15 Uhr offiziell im Rahmen des KulturSommers präsentiert.

Das Künstlerhaus möchte mit den Bürgern gemeinschaftlich die Klänge, Geräuschwelten und Resonanzen der Stadt erforschen, um daraus verschiedenartige Formen für eine schwingende Architektur zu entwickeln. Die Workshop-Woche wird in Kooperation mit dem Klangkünstler Fritjof Mangerich durchgeführt, der derzeit Stipendiat am Künstlerhaus ist. An der Umsetzung beteiligen sich zudem Benjamin Stumpf und das Hamburger Künstlerkollektiv Baltic Raw. 

Parallel zum Workshop installiert Baltic Raw auf der Brachfläche eine Nutzpflanzen-Karte mit Begleittexten zum Thema „Essbare Stadt“. Das Künstlerkollektiv greift damit eine Anregung der Bevölkerung auf und lädt ein zum weiteren Austausch mit den Bürgern Lauenburgs.
Der Workshop startet am Dienstag, 30. Juni, um 11 Uhr. Treffpunkt ist das Künstlerhaus Lauenburg. Teilnehmen können maximal 15 Personen. Anmeldungen unter stumpf@kuenstlerhaus-lauenburg.de.

Workshop, 30. Juni bis 5. Juli, Künstlerhaus, Elbstraße 54 (& Berliner Straße), Lauenburg, täglich 11 bis 16 Uhr

Präsentation Klangskulptur, 5. Juli, Brachfläche, Berliner Straße, Lauenburg, 15 Uhr