Nördlich der A24

„Kick off your shoes, enjoy and relax“

Soft-groovender Jazz trifft auf berührende Stimme: Am Freitag, 25. Mai um 20 Uhr stellen die beiden Jazz-Musiker Ingolf Burkhardt und Roland Cabezas von „Duo Jazul“ im Kornboden in Schönberg ihr neues Album „Still Life“ vor. Es ist ihr drittes Konzert in der Gegend: Schon bei ihren Konzerten in den Kirchen Nusse (2016) und Sandesneben (2017) zogen sie das Publikum mit sanften Klängen in ihren Bann. Es ist die hochkarätige Musik, es ist die besondere Atmosphäre und die einmalige Nähe zu ihrem Publikum, die die sympathischen Musiker schaffen. Karten können bei Peter Müller-Krumwiede unter der Telefonnummer 04534-7109 vorbestellt werden. Ein Ticket kostet 12 Euro. Mit ihrem neuen Album „Still Life“ führen der Erste Trompeter der NDR Bigband Ingolf Burkhardt und der …

Südlich der A24

Wiederhören mit Antonin Dvorak

Zu einer musikalischen Reise mit den Stationen Prag, Wien und Budapest lädt am Montag, 28. Mai, das „Duo Orpheo“ im Augustinum Aumühle ein. Der Spielplan verspricht unter anderem ein Wiederhören mit Werken berühmter Komponisten wie Bedrich Smetana und Antonin Dvorak. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr. Hinter dem „Duo Orpheo“ stehen Antoine Saad (Violine) und Susanne Kowal (Klavier). Neben den tschechischen Klassikern widmen sie sich Walzern von Brahms und Busoni. Darüber hinaus erklingen Franz Schuberts „Moments Musicaux“, der „Ungarische Tanz“ aus der Feder von Johannes Brahms sowie die „Ungarische Fantasie“ von Jenö Huba. Das Publikum wird quasi in die Puszta- und Csárdás-Seligkeit der Magyaren entführt.

Blitzlichtgewitter

Wanderer kommst du nach Lauenburg - Stadtspaziergang/ Fotos: kulturportal-herzogtum.de

Auf einen Schnack

Wo büst du?

„Wo büst du?“ is jüst de Fraag, de in Düütschland an’n meisten stellt warrt. Dunnerwedder, dinkst du, wat ´n deepdinkern Volk! Dat is jo reinweg Existenzphilosophie: „Wo steihst du in’t Leven?“ Oder röppt dor een midden in de piekendüstere Nacht ´n vertwiefelt: „Wo büst du?“ Villicht speelt de Düütschen ok besünners intensiv un bit in’t hoge Öller „Blinne Koh“. Nee, „Wo büst du?“ is de Handy-Fraag Nr. 1. „Wo büst du graad?“ „Weet ok nich, allens gröön hier buten.“ „Aver du musst doch weten, wo du büst!“ Funklock. „Wat? Ik heff di nich verstahn. Segg doch wat, dammig nochmal.“ Wat denn kümmt, höört sik an as dörch ´n Fleeschwulf dreiht oder na ´n Stroomslag: „Ikikikikikik bbbbüüün“. „Ik verstah gor nix. …

Vorfahrt für die Jugend

Das Tor zum Glück

Der folgende Text stammt aus der Feder von Lisbeth Riedel (Foto). Im Rahmen des Schreibwettbewerbs „Wanted: Junge Autor*inn*en“, initiiert von der Stiftung Herzogtum Lauenburg, belegte sie damit den dritten Platz in der Altersgruppe der Zwölf- bis 16-Jährigen. Hallo, mein Name ist Einstein. Aber ich habe noch viele andere Namen. Einer der schlimmsten ist „Schnuckelchen“! Wer nennt einen ehrwürdigen Goldhamster schon Schnuckelchen? Ach, ihr wusstet nicht, dass ich ein Hamster bin? Naja, jetzt schon. Ich wohnte im Norden Afghanistans in einer fünfköpfigen Menschenfamilie, die mir treu ergeben war. Hä? Warum lacht ihr? Natürlich waren sie mir treu ergeben. Immerhin kümmerten sie sich um mich, seit ich denken konnte. Mein Leben war perfekt: morgens ausschlafen, kuscheln, fressen, Mittagsschlaf, fressen, kuscheln, kuscheln, kuscheln, …

Ausstellungen

Grenzwandern mit dem Grenzhus

Anlässlich des Internationalen Museumstages am Sonntag, 13. Mai, bietet das Grenzhus Schlagsdorf gemeinsam mit dem Biosphärenreservat Schaalsee eine Wanderung entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze an. Damit setzen die beiden Häuser das Motto „Netzwerk Museum Neue Wege, neue Besucher“ in die Tat um. Die Wanderung beginnt um 9.30 Uhr. Treffpunkt ist das Dorfgemeinschaftshaus in Utecht. Die Teilnahme ist kostenlos. Bei der Wanderung dreht sich alles um Tiere und Menschen an der ehemaligen Grenzlinie. Der Blick richtet sich dabei sowohl in die Vergangenheit als auch in die Gegenwart. Fachkundige Begleiter sind Mario Axel vom Biosphärenreservat Schaalsee und Dr. Andreas Wagner vom Grenzhus Schlagsdorf. Darüber hinaus stehen am Sonntag, 13. Mai, im Grenzhus noch zwei öffentliche Führungen zur Geschichte der innerdeutschen Grenze auf …

Aus der Stiftung

Der Mann mit dem Rauschebart

Über Bild und Image von Karl Marx spricht am Donnerstag, 31. Mai, Prof. Dr. Beatrix Bouvier in der Otto-von-Bismarck-Stiftung (Friedrichsruh). Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Universalgelehrter, Journalist, Politökonom, Revolutionär: So vielfältig die Tätigkeitsbezeichnungen, so stereotyp ist unser Bild von Karl Marx, dem „Mann mit dem Rauschebart“. Kaum bekannt ist dabei, dass die mit dem neuen Medium der Fotografie gemachten Porträts gezielt in Auftrag gegeben und verbreitet worden sind. Aus Anlass seines 200. Geburtstags am 5. Mai 1818 wirft die Bonner Historikerin Beatrix Bouvier mit einem ikonografischen Blick die Frage auf, auf welcher Basis sich unsere so unverrückbar erscheinende Vorstellung von Karl Marx geformt hat. Wie entstand jenes „Bild im Kopf“? Wie wurde es schrittweise zum …

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