Nördlich der A24

Der gesungene Shakespeare

Dramatisch wird es am kommenden Sonntag, 23. September, in der Möllner St. Nicolai-Kirche. Ab 17 Uhr präsentiert dort der Lübecker Kammerchor „Phemios“ Songs aus der Feder Shakespeares. Die Leitung hat Joachim Thomas. Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Namhafte Komponisten wie Frank Martin, Ralph Vaughan Williams und Jaakko Mäntyjärvi haben packende, geheimnisvolle und naturnahe Texte des großen englischen Dramatikers William Shakespeare als vielseitige, anspruchsvolle Chormusik vertont. „Phemios“ ist mit seinem weit gefächerten Repertoire zu einem festen Bestandteil des Kulturlebens im norddeutschen Raum geworden. Zuletzt qualifizierte er sich mit einem ersten Preis beim Landeswettbewerb für die Teilnahme am Deutschen Chorwettbewerb.

Südlich der A24

Zeit für Improvisationen

„Session & More“ lautet am Donnerstag, 20. September, das Motto im SmuX (Geesthacht). Nach der Sommerpause sind alle interessierten Musiker zum Mitmachen eingeladen. Das Publikum darf sich wieder einmal auf diverse Instrumente und Stimmen und – hoffentlich zahlreiche – Improvisationen freuen. Los geht es um 20 Uhr. Musikalisch geht es im SmuX zudem am Sonntag, 23. September, zu. Ab 16 Uhr werden im Rahmen der neuen Reihe „Musik am Sonntag-Nachmittag“ entspannte und leisere Töne angeschlagen. Die Reihe soll ab Februar 2019, sofern das Publikum das entsprechende Interesse zeigt, in ein festes Format gegossen werden. Geplant ist Singer-Songwritern und anderen Vertretern leiser Töne eine Plattform bieten. Der Eintritt ist frei.

Blitzlichtgewitter

"Details" - Kunstfotografie von Renate Lefeldt (Geesthacht)

Auf einen Schnack

Bohnen un de Folgen

Vör Johren harr mien Fründ Frank ut Kanada mi mol en Geschicht vun en Mannsminsch vertellt, de bannig geern Bohnen eet. Man jümmers wenn he kakt Bohnen eten harr, geev dat gröttere Problemen, de em so männichmal in de Klemm bröchen. Du weetst doch, wat wi fröher al seggt harrn: „Jede Bohn maakt en Toon, jede Arf en Knall!“ As he en Deern draap un ehr lieden mücht, dacht he, wenn se heiraden schullt, mööt he woll dat Eten vun kakt Bohnen opgeven. Un so keem dat ok, he höll sien Verspreken. Na de Hochtiet weer he an en Daag op de Weg vun sien Arbeit na Huus, man sien Auto wull nich mehr. He telefoneert mit sien Fru un …

Vorfahrt für die Jugend

„In Japan sind die Geschichten allgegenwärtig“

„Ich habe als Junge angefangen, Mangas zu lesen“, erinnert sich Lennart Schütt. „Die lagen bei uns in der Bücherei aus.“ Beim Lesen ist es nicht geblieben. Der 21-Jährige ist mittlerweile auch ein begeisterter Zeichner geworden, der sein Können und seine Leidenschaft anderen gerne vermittelt. Am 28. und 29. September lädt er deshalb zu einem Workshop in der Kulturwerkstatt des Robert-Koch-Parks. Was ist es, was ihn so fasziniert an den Mangas? „Dass die Geschichten in Schwarz-Weiß erzählt werden“, meint der gebürtige Geesthachter. Zudem sei die Machart eine ganz andere als die von Comics. Mangas werden dynamischer erzählt, beanspruchen weniger Zeit, so Schütt. Der Unterschied liege „nicht so sehr im Zeichenstil“. Dies spiegele sich letztendlich auch in der Art und Weise wider, …

Ausstellungen

„Zwischenräume“

„Zwischenräume“ heißt die mittlerweile 8. Schau der Ausstellungsgemeinschaft Lauenburgischer Künstler (ALK), die am Sonntag, 23. September, in der in St. Salvatoris-Kirche (Geesthacht) eröffnet wird. Die Vernissage beginnt um 15 Uhr. Zugegen sind dann neben den Künstlern Bürgermeister Olaf Schulze und Pastorin Saskia Offermann, die eine Einführung in die Ausstellung gibt. Schon der Dichter Christian Morgenstern war von Zwischenräumen fasziniert. Er dichtete: „Es war einmal ein Lattenzaun, mit Zwischenraum, hindurchzuschaun. Ein Architekt, der dieses sah, stand eines Abends plötzlich da – und nahm den Zwischenraum heraus und baute draus ein großes Haus.“ Für ihre Kunstausstellung in der St.-Salvatoris-Kirche ließ sich die ALK von Morgensterns Versen inspirieren. „Zwischenräume laden ein zur Sicht auf Dinge oder Begebenheiten, die durch vermeintlich wichtige Vordergründe verstellt …

Aus der Stiftung

Europas frühe Kulturlandschaften

Mit Europas frühen Kulturlandschaften befasst sich Prof. Dr. Holger Behm (Universität Rostock) am Donnerstag, 20. September, im Möllner Stadthauptmannshof. Vortragsbeginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Behm schildert anhand von Beispielen aus der Republik Irland, aus Großbritannien und anderen europäischen Ländern, welche der frühen Kulturlandschaften sich bis heute erhalten haben und inwieweit die Kenntnis bestimmter Strukturen zum Verständnis heutiger Kulturlandschaften beitragen kann. Während der Jungsteinzeit Damit entstanden bereits vor Jahrtausenden durch den Menschen gestaltete und umgeformte Landschaften. Ursachen waren der sich ausbreitende Ackerbau, die Viehzucht und die Tatsache, dass die Menschen sesshaft wurden. Holger Behm ist seit 2011 Fachgebietsleiter der Landschaftsplanung und Landschaftsgestaltung an der Universität Rostock.

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