Nördlich der A24

Weihnachtliche Weis- und Wahrheiten

Im Zuge der großen Ausstellung „und legte ihn in eine Krippe“, die derzeit im Möllner Stadthauptmannshof zu sehen ist, setzt sich Organisator und Leihgeber Lothar Obst in Vorträgen mit den verschiedensten Aspekten des Weihnachtsfestes auseinander. Am Donnerstag, 14. Dezember, spricht er über Franz von Assisi, den „Erfinder“ der Weihnachtskrippe. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr. Im Anschluss führt Obst seine Gäste durch die Krippenausstellung. Franz von Assisi gehört zu jenen großen Persönlichkeiten, die weit über den Raum der Kirchen und des Glaubens hinaus Respekt und Anerkennung gefunden haben und immer wieder finden werden. Franziskus ist zum Schutzpatron der Naturfreunde und der Tierschutzvereine geworden. Die Romantiker des 19. Jahrhunderts haben in ihm nicht zuletzt wegen seines „Sonnengesanges“ einen Geistesverwandten gesehen. Und …

Südlich der A24

„Schönen Gruß, ich komm zu Fuß“

Mit Ingo Oschmann betritt am kommenden Sonnabend, 16. Dezember, einer der renommiertesten deutschen Comedians die Bühne des Kleinen Theaters Schillerstraße (kTS) in Geesthacht. Ab 20 Uhr präsentiert er dort seine Jubiläumsshow „Schönen Gruß, ich komm zu Fuß“. Der gebürtige Bielefelder verspricht dem Publikum einen Abend voller Staunen und lustiger Momente. Dabei setzt er auf einen Querschnitt seiner „Greatest Hits“. „Ich habe versucht, möglichst viele meiner Lieblingsnummern in ein Programm zu packen“, meint der 49-Jährige. Damit bleibt er seiner Unterhaltungsstrategie treu: Er versucht abwechslungsreiche Comedy, Kabarett und klassische Zauberkunst miteinander zu ververbinden– ohne dabei verletzend oder langweilig zu sein. Er setzt vielmehr auf ein Bombardement aus Schlagfertigkeit und Situationskomik. „Mein Publikum soll sich wohlfühlen, viel erleben und mit einem Lächeln nach …

Blitzlichtgewitter

Stiftungsgeburtstag im Stadthauptmannshof II/ Fotos: kulturportal-herzogtum.de

Auf einen Schnack

De Wiehnachtsmann

Is ja man blots goot, dat wi nich in Ingland levt. Worüm? Dat will ik di vertellen. Heff ik doch jetzt leest un ok höört, dat in Ingland en Preester bi en Wiehnachtsfier de lüttjen Gören – se weren so üm de fief Johren oolt – verklort, dat dat gor keen Wiehnachtsmann gifft! Un sowat jüst vör dat gröttste Fest vun de Christen in’t Johr. He vertell, dat de Wetenschop dat ok bewiesen kann. De Wiehnachtsmann mutt an Hilligavend 378 Millionen Gaven an 92 Millionen Familien utdelen. Dorför brukt he eenundörtig Stünnen un he fohrt mit sien Rendeerten dreedusend mol fixer as de Schall! Nu hett aver keen Dag mehr as veeruntwintig Stünnen un so kann he dat nienich wuppen. …

Vorfahrt für die Jugend

Mitmachen bei „Beat and Dance“

Der KulturSommer am Kanal 2018 und damit auch die nächste Auflage von „Beat und Dance“ wirft seinen Schatten voraus. Für das Kulturprojekt fahnden Intendant Frank Düwel und das Team vom Jugendzentrum Korona (Schwarzenbek) noch nach jungen Musikern und Tänzern. Gesucht werden zudem Jugendliche, die sich für die Bühnentechnik oder für Videoarbeiten engagieren wollen. Das Datum für „Beat und Dance“ steht bereits fest: Das Konzert findet am Sonntag, 30. Juni, im Rathaus Schwarzenbek statt. Die Bühnenshow wird von allen Teilnehmern gemeinsam entwickelt. Parallel dazu sorgt das Düwel-Team für eine professionelle Begleitung. So gibt es beispielsweise nützliche Tipps und Informationen für die Regiearbeit oder Gesangsunterricht. Die erste Probe für „Beat and Dance“ steht am Donnerstag, 7. Dezember, um 17 Uhr im Jugendzentrum …

Ausstellungen

Wann wurde Jesus geboren?

Im Rahmen der Ausstellung „… und legte ihn in eine Krippe“ widmet sich Lothar Obst der Frage nach dem tatsächlichen Geburtsjahr Jesu. In einem Vortrag präsentiert er am Sonnabend, 16. Dezember, um 15.30 Uhr im Möllner Stadthauptmannshof den aktuellen Stand der Geschichts- und Religionsforschung. Die Geschichtsforschung stützt sich bei ihren Erkenntnissen auf die auch außerbiblisch verbürgten Jahresangaben der Regierung des Idomäerkönigs Herodes I., des römischen Geschichtsschreibers Flavius Josephus zu den syrischen Statthaltern Quirinius und Sentius Saturninus sowie auf die mehrfachen und aufgezeichneten Steuererhebungen des römischen Kaisers Octavian (Augustus). Die christozentrische Zeitrechnung geht auf die Festlegungen auf dem Konzil von Nikaia im Jahr 325, die Kalenderberechnungen des sykthischen Abtes Dionysius Exiguus von 525 und schließlich die gregorianische Kalenderreform von 1582 zurück. …

Aus der Stiftung

„Die Stiftung wird von Tag zu Tag jünger“

Kurz vor den offiziellen Feierlichkeiten zum 40. Geburtstag der Stiftung Herzogtum Lauenburg sprach das Kulturportal mit Präsident Klaus Schlie und seinem Stellvertreter Wolfgang Engelmann über ihr ehrenamtliches Engagement. Obwohl der CDU-Politiker Schlie und der Sozialdemokrat Engelmann „politisch nicht in ein Bett passen“, harmonieren sie prächtig. Wenn es um die Stiftung geht, ziehen sie an einem Strang. Kulturportal: 40 Jahre Stiftung Herzogtum Lauenburg – wie geht es der Stiftung? Klaus Schlie: Wir werden von Tag zu Tag jünger. Die Ideen sprudeln. Wolfgang Engelmann: In der Tat sind wir, wenn es um Ideen und Inhalte geht, gut aufgestellt. Sorge macht uns allerdings die finanzielle Seite. Das hängt natürlich mit unseren baulichen Aktivitäten zusammen. Der Erhalt eines 600 Jahre alten Ensembles wie dem …

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