Dieses Haus rockt und „Beat and Dance“ rockt das Haus

Beispiel Wieny: Sie filmt sich bei ihrem Auftritt. Die Nachwuchssängerin möchte wissen, wie sie rüberkommt, wenn sie ihren neuen „Beat and Dance-Song“ performt. Die junge Frau schiebt das Tablet zurecht und drückt auf die Playtaste.

2019 geht so was. Wenn das Equipment denn zeitgemäß ist. Im Jugendzentrum Korona ist das der Fall. Das Haus rockt und „Beat and Dance“ rockt das Haus. Es gibt hier den großen Proberaum mit Bühne, in dem sich alles findet. Ein Mischpult etwa, mit dem sich Sounds auf die richtige Schiene bringen lassen. Wenn man es denn bedienen kann. Aber das kann man hier lernen. Genauso wie das Spielen eines Instrumentes. Auf der Bühne ist ein Schlagzeug aufgebaut. Gitarren stehen herum. Ein Keyboard gibt es da. Mikros. Das Korona ist ein Ort der Gelegenheiten. Wer wie Wieny singen will, singt hier, wer wie Tim Stahlseiten mit einem Plektron bearbeiten will oder wie Aaron auf Becken einschlagen möchte – bitte sehr!

Und sollte mal etwas mit dem Equipment nicht stimmen oder geändert werden müssen, kommt da während der Proben jemand vorbei und regelt das. Musikerherz, was willst du mehr? Kein Wunder, dass sich Frank Düwel, KulturSommer am Kanal-Intendant, jedes Mal aufs Neue wieder freut, wie komfortabel die Produktion mit den Nachwuchsmusikern abläuft.

Die zeitgemäße Ausrüstung hängt mit der Agenda zusammen, die Jugenzentrum-Leiter Norbert Lütjens und sein Team verfolgen: Sie wollen die Jugendlichen dazu bringen, sich selbst auf den Weg zu machen. Die ausgezeichneten Bedingungen dafür haben sie der Stadt Schwarzenbek und dem Land Schleswig-Holstein zu verdanken. Zusammen haben sie zuletzt rund 250.000 Euro in das Jugendzentrum in der Hans-Böckler-Straße 2a gesteckt. Dort ist es seit 2012 beheimatet. Das Gebäude wurde aufwändig renoviert und neu ausgestattet.

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